Versicherungspflichtgrenze

Definition:  Versicherungspflichtgrenze ist die Einkommensgrenze, bis zu der angestellt Berufstätige in der gesetzlichen Krankenkasse verbleiben müssen.

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Wer sich als gesetzlich Krankenversicherter als Patient zweiter Klasse fühlt, spielt oft mit dem Gedanken, sich privat versichern zu lassen. Leider ist man in dieser Entscheidung nicht ganz frei. Zumindest dann nicht, wenn man ein angestellt Berufstätiger ist. Denn dann unterliegt man der Versicherungspflichtgrenze.

Jetzt geht’s einfacher

Sie benennt das Einkommen, dass ein Angestellter haben muss, bevor er in eine private Krankenversicherung wechseln darf. Hier gibt es für 2011 eine Besonderheit, wenn nicht sogar eine ausgesprochene Seltenheit. Die Versicherungspflichtgrenze sinkt! Ab 01. Januar 2011 kann man jetzt in die private Krankenversicherung wechseln, wenn man ein Jahreseinkommen von 49.500 Euro verdient.

Selbstständig

Natürlich gilt dieses Grenze nur für angestellt Arbeitende. Wer selbstständig ist oder freiberuflich arbeitet, kann die Art seiner Versicherung selbstverständlich völlig frei und unabhängig von der Versicherungspflichtgrenze wählen.


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