Versicherungspflichtgrenze 1 Jahr – mehr Privatversicherte

Die Versicherungspflichtgrenze muss einmalig nur noch 1 Jahr überschrittten werden, dann kann man eine private Krankenversicherung abschließen und zählt endlich zu den Privatversicherten.

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Die Änderung zum Jahresbeginn das nach einmaliger Überschreitung der Versicherungspflichtgrenze ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich ist, hat der PKV enorme Zuwächse gebracht. An die 40.000 Privatversicherte haben eine private Krankenversicherung in den ersten 4 Monaten abgeschlossen, im Vergleich zum letzten Jahr immerhin 40 Prozent mehr.

Änderung von 3 auf 1 Jahr

Anfang des Jahres hat die Regierung Änderungen für den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung vorgenommen. Bisher musste ein besserverdienender Arbeitnehmer 3 Jahre hintereinander die Versicherungspflichtgrenze (Einkommensgrenze) überschreiten, erst dann konnte er wenn möglich, in die private Krankenversicherung wechseln. Seit Januar reicht dafür 1 Jahr und das haben gleich mehr Arbeitnehmer genutzt um den Wechsel vorzunehmen.

GKV verliert viel Geld

Wenn man annimmt dass in den nächsten Monaten genauso viel Menschen in die private Krankenversicherung wechseln, sind das übers Jahr gesehen über 100.000 Neuversicherte in der PKV. Dadurch geht der gesetzlichen Krankenversicherung sehr viel Geld verloren, denn gerade diese Menschen sind im Schnitt wenig krank und bezahlen den Höchstbeitrag. Wenn dann wieder eine GKV einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern haben will, wechseln dazu noch viele in eine andere Kassen und sehr schnell ist eine Kasse dann pleite, wie man aktuell gerade sieht.

Kennzahlen auch vergleichen

Jeder weiß dass die private Krankenversicherung bessere Leistungen bietet, als die gesetzliche Krankenversicherung. Doch man muss auch den richtigen Tarif abschließen, deshalb ist es wichtig bei einem Makler einen Vergleich berechnen zu lassen und dabei einige Leistungen gegenüberzustellen und zu vergleichen. Noch viel wichtiger sind die Kennzahlen der einzelnen Gesellschaften, da kann man die finanzielle Situation der Gesellschaft zumindest ein wenig einschätzen. Und ob eine PKV ganz hohe oder niedrige Verwaltungskosten hat, wird einige auch verständlicherweise interessieren.


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