Versicherungen für Übungsleiter und Ehrenamtliche

Wenn man ehrenamtlich, zum Beispiel als Übungsleiter in einem Sportverein, tätig ist, sollte man darauf achten, dass die Einrichtung, bei der man seine Tätigkeit ausübt, auch über den entsprechenden Versicherungsschutz für seine Mitarbeiter verfügt.

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Laut Statistik kümmert sich jeder vierte Deutsche ehrenamtlich in den verschiedensten Varianten um seine Mitmenschen, insgesamt sind dies 23,4 Millionen Ehrenamtliche. Viele von ihnen sind nicht richtig versichert, was ein großes Risiko birgt. Denn entsteht durch ein solches Engagement ein Schaden, muss der Ehrenamtliche erst einmal selbst haften und wer dann am Ende tatsächlich bezahlt, muss sich dann erst einmal klären.

Im Schadensfall frei von der Haftung

Daher ist es wichtig, dass man, bevor man eine ehrenamtliche Tätigkeit antritt, mit dem Träger der jeweiligen Einrichtung klärt, dass man im Schadensfall von der Haftung freigestellt wird. Das hört sich zwar einfach an, kann aber im Einzelfall schwierig werden, denn Vereine sollten hierfür eine Betriebs- oder Vereinshaftpflichtversicherung haben, Städte und Kommunen regeln ihre Haftungsfragen über einen kommunalen Schadensausgleich. Eine private Haftpflichtversicherung sollte man aber trotzdem haben und dort für den Fall der Fälle auch nachfragen, inwiefern Schäden während der Ausübung des Ehrenamtes über die eigene Police abgedeckt werden.

Absicherung durch eine Unfallversicherung

Ein weiterer Punkt ist die Absicherung durch eine Unfallversicherung. Hier wird empfohlen beim Träger nachzufragen, ob man rahmenvertraglich in einer privaten Unfallversicherung geschützt ist, denn die gesetzliche Unfallversicherung reicht nicht immer aus. Auch hier sollte man nicht darauf verzichten, auch privat eine Unfallversicherung für sich selbst abzuschließen. Dies gibt immer Sinn, denn eine solche Versicherung schützt ja nicht nur während der Ausübung des Ehrenamtes, sondern rund um die Uhr. Für Einrichtungen, die Ehrenamtliche beschäftigen, sollte es selbstverständlich sein, dass diese auch ausreichend geschützt sind, denn ein solches Engagement im Sinne der Gemeinschaft darf auch keinen Fall auch noch zu versicherungsrechtlichen Problemen führen.

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