Versicherung zahlt nicht verschweigt man Alkoholkonsum

Wieder mal wurde ein Unfall Schadensanzeige nicht wahrheitsgemäß ausgefüllt und der eigentlich Geschädigte bleibt auf den Kosten sitzen

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Schon irre was es alles gibt. Eine Versicherung forderte 11.800 Euro zurück nachdem ein Unfallopfer verschwiegen hatte dass er Alkohol getrunken hatte.

Folgendes war passiert:

Ein Mann ging über die Straße und wurde dabei von einem Auto erfasst. Bei dem Autofahrer wurden 1,8 Promille im Blut festgestellt.
In der Unfallanzeige kreuzte der Fußgänger nein an, bei der Frage nach dem Konsum von Alkohol in den letzten 12 Stunden. Als die Versicherung die Ermittlungsakte in Händen hatte, musst sie feststellen, dass der Fußgänger tatsächlich ebenfalls was getrunken hatte und zwar wurde bei ihm 2,79 Promille festgestellt.

Nur 4 – 5 Flaschen Bier

Vor Gericht bestätigte der Fußgänger, dass er schon 4-5 Flaschen Bier getrunken hat. Bei 2,79 Promille waren dies sicherlich 2-3 Liter Flaschen. Die Versicherung verlangte die schon bezahlten 11.800 Euro zurück, da nach den Versicherungsbedingungen ein Versicherer frei von der Verpflichtung zur Leistung sei, wenn eine Obliegenheit nach Eintritt des Versicherungsfalles verletzt werde. Der Fußgänger sagte vor Gericht zwar noch, dass die Unfallanzeige seine Frau ausgefüllt habe aber es half ihm nichts. So wird er wohl nun selbst die Kosten tragen müssen. Auf dieses Urteil des Oberlandesgerichts in Saarbrücken hat die Deutsche Anwaltshotline in Nürnberg hingewiesen.

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