Versicherung gegen Berufsunfähigkeit – wie wichtig ist der Abschluss?

Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit sollte eigentlich jeder haben, doch inzwischen wird das Produkt immer besser, doch kaum einer bekommt noch einen Vertrag. Hier ein Artikel zu der Frage "wie wichtig ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung?"

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Die Frage „wie wichtig ist die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit“ lässt sich nur dann beantworten, wenn man die gesetzliche Absicherung kennt, die im Jahr 2001 vom Gesetzgeber beschlossen wurde. Alle Arbeitnehmer die nach dem 01.01.1961 geboren wurden, können auf jeden Beruf verwiesen werden, sofern sie noch zu einer Arbeitsleistung zwischen 3 und 6 Stunden fähig sind. Dabei muss auch erwähnt werden, dass es bei einer Erwerbsunfähigkeit maximal etwa 30 Prozent des letzten Bruttogehaltes gibt über die Erwerbsunfähigkeitsrente. Liegt die Arbeitsleistung noch zwischen 3 und 6 Stunden sind es nur noch rund 15 Prozent.
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Eine wichtige Versicherung die kaum einer bekommt

Überall wird die Versicherung gegen eine Berufsunfähigkeit als besonders wichtig herausgestellt, doch viele Arbeitnehmer werden abgelehnt wenn sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollen. Der Grund liegt an der Risikoprüfung, da kann schon ein Krankenschein wegen Rückenbeschwerden der Grund für eine Ablehnung sein. Aktuell hat gerade Franke und Blomberg (Versicherungsanalysten) sich mit der BU-Versicherung beschäftigt und sieht in dem Produkt ein Luxus Produkt für einige wenige Arbeitnehmer. Die Versicherungsunternehmen unterscheiden dabei immer mehr Berufsgruppen um das Risiko zu minimieren. Franke und Blomberg bezeichnet die Berufsunfähigkeitsversicherung als ein Top Produkt zu niedrigen Beiträgen, nur kaum jemand bekommt sie noch oder nur mit Einschränkungen durch die strenge Gesundheitsprüfung.
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Nur jeder 5. Arbeitnehmer hat eine BU

Obwohl eigentlich viele wissen wie wichtig die Berufsunfähigkeitsversicherung ist, hat nur jeder 5. einen Vertrag abgeschlossen. Bei den Gründen die zu einer Berufsunfähigkeit führen, stehen bei Männern und Frauen die psychischen Erkrankungen ganz oben, deshalb werden auch Menschen die schon mal deshalb in Behandlung waren häufig abgelehnt. Bei den Frauen kommen psychische Erkrankungen häufig vor bei Lehrern, Krankenpflegern und bei Sozialarbeitern. An der zweiten Stelle liegen die Menschen mit Skelett-, Muskel-, oder Bindegewebsschwächen, das kommt häufiger bei den schwer körperlich arbeitenden Männern vor, wie beispielsweise beim Dachdecker, Maurer und Bauarbeitern.
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Warum sich so wenige Menschen versichern?

Viele wiegen sich fälschlicherweise in Sicherheit und denken sie sind mit ihrer Unfall- und Lebensversicherung genug geschützt. Doch dabei wird vergessen, dass eine Berufsunfähigkeit schon früh eintreten kann und nur durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt man bis zur Rente eine monatliche Rente. Wer mit 37 Jahren berufsunfähig wird und eine BU-Versicherung in Höhe von 1500 Euro abgeschlossen, bekommt bis zu seiner Rente über eine halbe Million Euro ausbezahlt. Wer keine BU-Versicherung hat, kommt schnell an seine finanziellen Grenzen, denn die Kosten wie beispielsweise Kredite für Haus und Auto laufen weiter wie bisher. Es besteht bei vielen auch die Meinung, dass es sie nicht erwischt, erst dann wenn es in der Familie oder Verwandtschaft passiert, fangen manche an nachzudenken. Man muss auch keine Sorgen haben, dass die Versicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht bezahlt, sofern man alles richtig gemacht hat, wie zum Beispiel die Gesundheitsfragen richtig auszufüllen.


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