Versicherung für Schüler auf dem Heimweg

Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt bei Erwachsenen Wegeunfälle nur wenn diese auf dem direkten Heimweg sind, bei Schülern muss die Versicherung auch bei einem Umweg bezahlen.

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Während bei Erwachsenen ein Umweg den gesetzlichen Versicherungsschutz kosten kann, sind Schüler auch versichert, wenn sie einen Umweg machen. Die Entscheidung des Bundessozialgerichts (Az. B 2 U 29/06) sieht bei Jugendlichen und Kindern nicht so strenge Maßstäbe wie dies bei Erwachsenen ausgelegt wird.

Reife und Einsichtsfähigkeit von Kindern und Jugendliche

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Dabei geht es um die Reife und auch die Einsichtsfähigkeit von Kindern und Jugendliche, die da noch oft fehlt. Im oben genannten Fall hat ein 8 jähriger Schüler nach der Schule auf dem Heimweg, den Bus nicht an seiner Haltestelle verlassen, sondern erst 2 Stationen später. Von diesem Punkt aus wollte er dann nach Hause laufen und ist dann von einem Auto angefahren worden, als er über die Straße ging. Das Bundessozialgericht hat den Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverband dazu verurteil, die Kosten für den Unfall des Schülers zu übernehmen.

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