Versicherung für die Zähne – was bezahlt die GKV
Eine Versicherung für die Zähne kann sich lohnen weil die GKV nur noch sehr wenig bezahlt.
Eine private Krankenzusatzversicherung lohnt sich für Menschen die Wert auf eine teure Zahnersatzversorgung mit dem entsprechenden Material legen, da die GKV nur eine Regelversorgung anbietet. Die Zusatzversicherung lohnt sich aber auch für Menschen die nur Wert darauf legen dass der Eigenanteil an der Regelversorgung nicht zu hoch ausfällt.
Verschiedene Tarife
Für beide oben genannten Fälle lohnen sich Zusatzversicherungen der privaten Krankenversicherung allerdings muss man dazu nicht den gleichen Tarif nehmen, denn um den Eigenanteil abzusichern muss der Tarif nicht so umfangreich gestaltet sein, bei einer teuren Zahnversorgung muss der Tarif dagegen umfangreicher sein und wird in der Regel auch mehr kosten.
Was bezahlt die GKV
Finanztest hat in ihrer Ausgabe Dezember 2008 eine Aufstellung gemacht, was der Patient selber bezahlen muss und was die GKV bezahlt. Nimmt man da mal die Kassenkrone, mit Kosten von insgesamt 250 Euro gibt es von der gesetzlichen Krankenversicherung einen Zuschuss 153 Euro, dabei wird eine Verblendung nicht von der Kasse übernommen, wenn es sich um einen Zahn handelt der im nicht sichtbaren Bereich liegt. Eine vollverblendete Metall-Keramik-Krone kostet laut Finanztest schon 500 Euro, der Zuschuss der GKV bleibt bei 153 Euro.
Implantat ist teuer
Noch krasser wird die Zuzahlung bei Zahnersatz auf Implantat, da sind die Gesamtkosten bei rund 2300 Euro, dabei zahlt die GKV lediglich 363 Euro. In der Ausgabe Dezember 2008 hat Finanztest auch genau dazu geschrieben welche Materialen verwendet werden. Dabei wurden auch Zahnzusatzversicherungen verglichen und bewertet, also ein insgesamt sehr nützlicher Artikel, der sich lohnt zu lesen.
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