Versichert gegen Bruch und Verlust

Den Wohnsitz zu verlegen ist fast immer kräftezehrend und stressig. Richtig aufregend wird es aber meist erst, wenn es während des Umzugs Bruch gab und niemand dafür aufkommen will.

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Alles verpackt aus Laden und Schränken nimmt man Abschied von der einst so lieb gewonnen Wohnung und macht sich auf zu neuen Ufern. Am Umzugstag herrscht rege Betriebsamkeit. Kisten werden geschleppt, Schränke abgebaut und Pflanzen verstaut. Der Wagen ist voll und der Fahrer macht sich auf den Weg zur neuen Heimat. Angekommen wird ausgeladen, aufgebaut und ausgeräumt. Da plötzlich gibt es einen riesigen Schlag – der Computer ist zu Bruch gegangen. Was jetzt? Wer zahlt?

Teurer Freundschaftsdienst

Die Haftung bei einem Umzug hängt letztlich davon ab, wer ihn übernimmt. Sind es Freunde, die sich bereiterklärt haben mit anzupacken, ist es mit der Haftung oft mau. Vor allem, wenn der private Umzugshelfer nicht haftpflichtversichert ist. Zwar ist es rechtlich betrachtet in der Tat so, dass der freiwillige Träger den selbstverschuldeten Schaden auch selbst beheben bzw. bezahlen muss. Geht so ein Vorfall aber vor Gericht, wird bei einer solchen Gefälligkeit meist ein „stillschweigender Haftungsausschluss“ vorausgesetzt. Wer auf Nummer Sicher gehen will, vereinbart schriftlich, wie im Schadensfall vorgegangen werden soll. Anders ist das ja auch nicht bei professionellen Umzugsunternehmen.

Besser wenn’s der Profi macht

Am einfachsten ist es immer, wenn man eine seriöse Umzugsfirma wählt. Bestenfalls bekommt man eine Empfehlung von Freunden oder Bekannten, die schon gute Erfahrungen gemacht haben. Diese Transportunternehmen haben in aller Regel eine Transportversicherung, die für entstehende Schäden aufkommt. Denn auch dem Profi rutscht mal eine Kiste aus. Wichtig ist aber, die Sachen direkt nach dem Ausladen zu kontrollieren. Denn das zerstörte Bild, die ramponierte Waschmaschine, aber auch die beschädigte Tür müssen dem Unternehmen sofort gemeldet werden. Für Defekte, die nicht gleich zu entdecken sind, hat man bis zu zehn Tagen nach dem Umzug Zeit. Generell gilt: Vor Vertragsabschluss sollten Sie die allgemeinen Geschäftsbedingungen der beauftragten Firma genau lesen. Nur so können Sie erkennen, in welchen Fällen ein Haftungsausschluss vorliegen kann.

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