Verrichtungen

Definition:  Verrichtungen ist ein Begriff aus der Pflegeversicherung

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Alt zu werden ist keine Leistung, sondern der natürliche Gang der Dinge. Und dieser Weg ist nicht immer leicht. Körperliche Gebrechen, geistige Beeinträchtigungen und Schwierigkeiten den Alltag zu bestreiten: darunter leiden viele Alte. Sie sind auf Hilfe angewiesen. Und die ist oft teuer. Dafür gibt es die Pflegeversicherung. Die dann einspringt, wenn der Mensch die Verrichtungen des täglichen Lebens nicht mehr selbstständig erledigen kann.

Aufgegliedert Die Verrichtungen des täglichen Lebens werden in die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung aufgegliedert. Unter die Grundpflege fallen z. B. die Körperpflege mit Waschen, Zahnpflege, Haarpflege sowie der Toilettengang. Außerdem gehört die Ernährung dazu; mit der Zubereitung und dem Essen selbst. Wichtig ist auch der Mobilitätsfaktor. Hiermit sind das Aufstehen, das Zu-Bett-Gehen, das Verlassen der Wohnung und das Zurückkehren, Treppensteigen etc. gemeint. Aber auch die hauswirtschaftliche Versorgung gehört zu den Verrichtungen. Dazu gehören Einkaufen, Kochen, Putzen, Heizen usw.

Pflegestufen Wer nicht mehr in der Lage ist, diese Verrichtungen selbstständig zu erledigen, hat Anspruch auf die Unterstützung durch die gesetzliche Pflegeversicherung. Je nach Schweregrad der Beeinträchtigung wird der alte Mensch in Pflegestufen von I bis III eingeteilt. Die Stufen unterscheiden sich im Zeitaufwand und den übernommenen Kosten und werden bei den Krankenversicherern beantragt. Die Einteilung geschieht durch den Medizinischen Dienst.


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