Vermögenswirksame Leistungen für Baufinanzierung nutzen

Vielen Arbeitnehmern ist noch nicht bekannt, dass man vermögenswirksame Leistungen für die Baufinanzierung nutzen kann, um damit die Schuldenlast durch einen Immobilienerwerb schneller zu tilgen.

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Natürlich möchte jeder, der eine Immobilie kauft  in einem möglichst kurzen Zeitraum seine Schulden tilgen. Was allerdings viele Arbeitnehmer nicht wissen ist, dass sie ihre vermögenswirksamen Leistungen genau hierfür einsetzen können.

Vermögenswirksame Leistungen in Anspruch nehmen

Eine interessante Variante zur schnelleren Entschuldung ist der Einsatz der vermögenswirksamen Leistung zur Tilgung, die nach dem Vermögensbildungsgesetz möglich ist. Dies ist noch relativ unbekannt, jedoch eine spannende Alternative zu sonstigen Ansparformen der vermögenswirksamen Leistungen. Sehr unterschiedlich und häufig auch tariflich festgelegt sind die Zuschüsse, die die Arbeitgeber zuzahlen, es können jedoch auch bis zu 40 Euro monatlich sein. Meist wird jedoch nur ein Teil übernommen und der Arbeitnehmer kann aus eigener Tasche den Betrag erhöhen.

Wenn das Einkommen eines Arbeitnehmers 17.900 Euro jährlich bei Alleinstehenden und 38.500 Euro jährlich bei Verheirateten nicht übersteigt, erhält der Antragsteller sogar eine Sparzulage in Höhe von 9 Prozent vom Staat dazu.

Zwei Varianten bei Einsatz der vermögenswirksamen Leistungen möglich

Um die Möglichkeit der Entschuldung von Wohneigentum mit Einsatz der vermögenswirksamen Leistungen in Anspruch zu nehmen, gibt es zwei Wege. Zum einen kann der Arbeitgeber die vermögenswirksamen Leistungen direkt in einen Bausparvertrag oder aber, dass der Arbeitnehmer sich das Geld direkt auf sein Konto auszahlen lässt. Allerdings muss im zweiten Fall nachgewiesen werden, dass das Geld auch tatsächlich zur Schuldentilgung verwendet wird und ist durch eine Bestätigung seitens des geldgebenden Kreditinstituts nachzuweisen.

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