Vermögensberater – wichtige Informationen vor Termin

Ein Anruf mit der Empfehlung eines Freundes, Bekannten oder Verwandten und schon hat man oft einen Termin mit dem Vermögensberater und dazu einige wichtige Informationen.

So genannte Vermögensberater gibt es bei den Strukturvertrieben sehr viele und diese arbeiten oft nach dem gleichen Prinzip. Das wichtigste ist dabei der Termin beim Kunden, der oft über Empfehlungen erreicht wird. Das Prinzip dabei ist bei einem Kunden, der zufrieden war und eine Versicherung abgeschlossen hat, Empfehlungen zu erhalten und dies sind dann meist Freunde, Bekannte oder Verwandte. Dadurch ist eine erste Vertrauensbasis gegeben und auch den Termin zu bekommen ist bei weitem nicht mehr so schwer.

Bestandsaufnahme der bestehenden Versicherungen Dann wird oft eine Analyse der vorhandenen Versicherungen vorgenommen, was allerdings durchaus sinnvoll sein kann. Wobei erst mal nur alle Daten aufgenommen werden und ein neuer Termin für die Auswertung der Analyse vereinbart wird. Wenn bei dem neuen Termin dann plötzlich zwei Berater auftauchen kann man davon ausgehen, dass der erste Vermögensberater noch in den Anfängen steckt und bei dem wichtigen Termin ein Profi mitkommt, was alles soweit auch noch in Ordnung ist. Bei den Analysen kann oft Geld eingespart werden, weil es eigentlich bei jedem Kunden Versicherungen zu finden gibt, die man günstiger bekommt. Das dadurch eventuell eingesparte Geld kann da aber auch wieder investiert werden für andere Produkte.

Kunde muss was verkauft werden Da diese auch durch Abschlüsse Geld verdienen wird natürlich versucht dem Kunden auch was zu verkaufen. Auch dies kann natürlich sinnvoll sein aber man sollte als Kunde trotzdem vorsichtig sein und sich nur mal alles zeigen lassen und nicht bei diesem Termin einen Antrag unterschreiben. Die Angebote auf alle Fälle vergleichen, denn beispielsweise werden für die Altersvorsorge Fonds angeboten, die einen sehr hohen Ausgabeaufschlag haben und nicht besser sind als manch andere Fonds, die keinen oder nur 50 Prozent davon als Ausgabeaufschlag berechnen. Einen guten Berater erkennt man auch daran, wenn er im Gespräch den Kunden nach seinen Zielen und Wünschen fragt und wenn wichtige Absicherungen fehlen oder zu gering sind sollte der Berater den Kunden darauf hinweisen. Auf keinen Fall wird ein guter Vermögensberater auf den Abschluss drängen sondern wird dem Kunden auch Zeit lassen um sich zu entscheiden.