Verdienstgrenze um ein Privatpatient zu werden

Update September 2012: Die Verdienstgrenze um ein Privatpatient zu werden, wird für das Jahr 2013 erhöht auf 52.200 Euro (Monat 4.350,--Euro). Zudem wurde die Wechselzeit verkürzt für alle gutverdienenden Angestellten.

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In der Regel erhöht sich die Verdienstgrenze um ein Privatpatient zu werden jährlich, doch von 2010 auf das Jahr 2011 ist auch mal vorgekommen, dass die Einkommensgrenze gesunken ist, an dem Umstand war die Finanzkrise damals sicherlich nicht unschuldig. Im Jahr 2013 wird die Einkommensgrenze wieder erhöht auf 52.200 Euro, wie Sie in der Tabelle unten sehen können. Um die Verdienstgrenze zu erreichen, können Urlaubs- und Weihnachtsgeld dazugezählt werden, Überstunden zählen allerdings nicht. Die private Krankenversicherung hat sehr viele Vorteile aber auch Nachteile, wie zum Beispiel die fehlende kostenlose Versicherung für Kinder und nicht arbeitende Ehepartner.

Tabelle Einkommensgrenze der letzten Jahre

Hier sehen Sie eine Tabelle der Verdienstgrenzen seit dem Jahr 2010, die notwendig sind um in die private Krankenversicherung wechseln zu können.

Jahr jährlichmonatlich
201352.200 Euro4.350,– Euro
201250.850 Euro4.237,50 Euro
201149.500 Euro4.125,– Euro
201049.950 Euro4.162,50 Euro

Die Wechselzeit von GKV zur PKV wurde verkürzt

Für die private Krankenversicherung gab es vor einiger Zeit noch eine wichtigere Entscheidung der Regierung, denn die Wechselzeit wurde verkürzt. Vorher musste der Angestellte noch 3 Jahre hintereinander die Einkommensgrenze überschreiten, bevor er in die private Krankenversicherung wechseln durfte, die 3 Jahresfrist wurde gestrichen und seit Beginn des Jahres 2011 muss man nur noch 1 Jahr über der Versicherungspflichtgrenze verdienen. Durch diese Umstellung erwarten die privaten Krankenversicherungen mehr neue Privatversicherte.

Weitere Änderung für die PKV

Neben der Regierung und Deutschland hat der Europäische Gerichtshof auch was zu sagen und die kamen leider auf die unsinnige Idee dass man auch in der Versicherung Gleichberechtigung braucht. Bisher und bis Ende 2012 durften die Versicherer die Sterbetafeln in ihre Tarifkalkulation einbeziehen, ab Ende 2012 müssen Frauen und Männer den gleichen Beitrag bezahlen. Frauen leben immer noch im Durchschnitt 5 Jahre länger als Männer und Studien haben ergeben das Frauen über 85 Jahre einen Anteil an der Bevölkerung von rund 75 Prozent haben. Aber gut wenn der Europäische Gerichtshof Gleichberechtigung will, sollten Männer lieber vor Ende 2012 einen Tarif als Privatpatient wählen, denn danach wird es ganz sicher teurer. Unten bekommen man einen ersten Überblick üb die Tarifmöglichkeiten, danach kann ein Termin mit einem Fachmann vor Ort vereinbart werden. Bevor man sich entscheidet bitte unbedingt mit dem Fachberater über die Bilanzkennzahlen der einzelnen Versicherungsunternehmen sprechen.


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