Urteil zu Nutzungsausfall nach Unfall

Landgericht Detmold hat ein Urteil gefällt unter dem Aktenzeichen 10 S 114/11, dabei dreht es sich um den Nutzungsausfall nach einem Unfall.

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Interessantes Urteil zum Nutzungsausfall nach einem Unfall hat das Landgericht Detmold gefällt unter dem Aktenzeichen 10 S 114/11.


Unfall am 30.08.2010

Ein Autofahrer hatte Ende August einen Unfall und informierte am nächsten Tag die Haftpflichtversicherung des Versicherungsnehmers, der unstrittig den Verkehrsunfall verursachte. Dabei wurde der Mercedes des Klägers beschädigt, der sein Auto auch gleich in die Werkstatt brachte. Da er die Reparatur seines Autos nicht aus der eigenen Tasche bezahlen wollte oder konnte, verlangte er von der Haftpflichtversicherung einen Nutzungsausfall von 1.950 Euro, da die Versicherung den Schaden erst am 5. Oktober beglichen hat.


Gericht lehnte die Forderung ab

Das Berufungsgericht in Detmold hat die Klage des Detmolders abgewiesen. Die Begründung ging dahin, dass er die Ausfallzeit seines Wagens selbst zu verantworten hatte, weil der Mercedes nach dem Unfall noch fahrbereit war. Deshalb bestand auch keine Veranlassung vor der Regulierungszusage der Haftpflichtversicherung die Reparatur des Mercedes in Auftrag zu geben.

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