Urlaub – Gesetzliche Krankenkasse und Sozialversicherungsabkommen

Der Urlaub ist gebucht, die Koffer schon gepackt und der Urlaub kann beginnen. Für viele die schönste Zeit im Jahr und da will man natürlich nicht an Krankheit oder Krankenhaus denken. Doch wer zahlt die Kosten im Falle eines Arztbesuches oder Krankenhausaufenthaltes oder den Rücktransport nach Hause?

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Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur dann die Kosten, wenn mit dem entsprechenden Land ein Sozialversicherungsabkommen besteht und auch nur in der Höhe des geltenden Höchstsatzes. Vor der Abreise sollte der gesetzlich Versicherte einen Auslandskrankenschein seiner Krankenkasse einholen. Oft werden diese im Urlaubsland jedoch nicht anerkannt und der Patient muss die Kosten erst einmal bar bezahlen. Und wenn privat abgerechnet wurde, muss er die Mehrkosten selbst tragen, denn die deutsche Krankenkasse erstattet die höheren Sätze nicht.

Rücktransport

Der Schutz der gesetzlichen Krankenkasse umfasst in der Regel nicht den Rücktransport nach Hause. Die Kosten für einen Rücktransport können 50.000 EUR übersteigen, wer soll dann diese begleichen?

Auslandsreise-Krankenversicherung

Mit einer Auslandsreise-Krankenversicherung ist der Versicherte im Ausland Privatpatient und genießt einen umfassenden Schutz rund um die Uhr. Die Kosten für solch eine Versicherung sind verglichen mit den Kosten, die anfallen können, relativ gering. Man kann sich schon ab 7,50 EUR auf Urlaubsreisen bis zu 6 Wochen versichern lassen. Erstattet werden, je nach Versicherer, ärztliche Behandlung, Arznei-, Verbands- und Heilmittel, Such-, Rettungs- und Bergungskosten, den medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland, und im Todesfall die Überführung ins Heimatland oder die Bestattung im Ausland bis zu 10.000 EUR.

Es gibt viele Anbieter für die Auslands-Krankenversicherung mit unterschiedlichen Leistungen und Preisen. Hier lohnt sich ein Vergleich.

Sozialversicherungsabkommen welche Länder

(Länder, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat, sind: Belgien, Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tunesien, Türkei, Tschechien, Ungarn, Zypern/ griech. Teil.)

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