Unterschiede Mann und Frau im Krankheitsfall

Männer schlucken Medikamente, Frauen vertrauen auf den Arzt. Die Unterschiede zwischen dem vermeintlichen schwachen Geschlecht und den Herren der Schöpfung zeigen sich auch im Krankheitsfall.

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Männer sind anders, Frauen auch. Der kleine, ach so feine Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern zeigt sich in Deutschland sogar im medizinischen Bereich. Die Art wie Mann und Frau jeweils mit den eigenen Krankheiten respektive der eigenen Gesundheit umgehen, ist stark verschieden. Das zeigt jetzt eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK).

Mädels kuscheln sich ins Bett

Männer parken besser ein, sind die besseren Köche und spielen total super Fußball. Frauen sind zickig, backen tolle Kuchen und haben die kleineren Hände, um beim Putzen gut in die Ecken zu kommen. Ja, die Welt der Vorurteile zwischen den Geschlechtern und deren Unterschiede sind groß und – man muss es ja schon zugegeben – mitunter auch greifbar. Weniger witzig, aber durch den Gesundheitsreport der TK belegt, ist die doch sehr verschiedene Art von Mann und Frau mit ihrer Gesundheit umzugehen. Kurz gesagt: Männer schlucken mehr Medikamente, Frauen bleiben im Krankheitsfall lieber zu Hause.

Die Jungs greifen lieber zum Medikament

Die Studie, die auf den 3,51 berufstätigen bzw. Hartz-4-empfangenden Mitgliedern der Techniker Krankenkasse bringt es an den Tag. Männer greifen zum Medikament, wenn es um ihre Gesundheit geht. Allen voran sind es Herz-Kreislauf-Mittel, die eingenommen werden. Frau dagegen suchen deutlich häufiger den Arzt auf. Sie sind im Übrigen im Jahr 2010 länger krank geschrieben. Im Schnitt blieben sie mit ärztlichem Attest 13,6 Tage krank zu Hause, die Männer fehlten nur 11,2 Tage. Aber: Mit 12,5 Tagen einer Krankschreibung schlugen die Männer – wenn sie denn schließlich doch daheim blieben – dann die Frauen doch noch. Und zwar in der durchschnittlichen Dauer der Krankschreibung.

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