Unterschied Qualität gesetzlich und privat
Schlagworte wie Zweiklassen Medizin beherrschen oft die Titelblätter doch gibt es wirklich einen Unterschied auch in der Qualität gesetzlich und privat Versicherten.
Man liest und hört oft von der Zwei Klassen Medizin in Deutschland, die den Unterschied zwischen gesetzlich Versicherten und Privatversicherten beschreibt, doch gibt es wirklich einen Unterschied in der Qualität der Behandlung, bei den Wartezeiten oder sonst irgendwo? Beruhigend ist es auf alle Fälle dass es in Notfällen in Deutschland keine Unterschiede gibt, da werden bei einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder eben sonstigen Notfällen alle gleich behandelt ob privat oder gesetzlich versichert.
Einnahmen der Ärzte Aber ein Umstand gibt es der ein wenig besorgniserregend ist, denn betrachtet man so im Durchschnitt die Einnahmen der Ärzte, die laut einer Studie vor 3 Jahren rund 65 Prozent ihr Geld von den gesetzlichen Krankenversicherten bekommen obwohl der Anteil der Behandlungen von Kassenpatienten bei rund 90 Prozent liegt. Die meisten niedergelassenen Ärzte arbeiten auf eigene Rechnung und haben durch Privatpatienten das besser bezahlte Geschäft. Dem Arzt steht bei den Kassenpatienten in jedem Quartal nur ein bestimmtes Budget zu, wenn dieses Budget überschritten wurde kann der Arzt keine weiteren Behandlungen mehr abrechnen.
Statistik Der Arzt behandelt so dann vor dem Quartalsende oftmals Patienten kostenlos. Nach der Statistik bekommt ein Arzt für ein drittel seiner Leistungen kein Geld. Ob nun ein gesetzlich Versicherter länger auf einen Termin warten muss als ein Privatpatient scheint zwar die Wahrheit zu sein aber es wird auch von vielen Menschen verneint. Aber es sollte in Deutschland nicht so viel darüber gejammert werden, denn die Qualität der Behandlungen von Kassenpatienten ist in Deutschland noch immer sehr gut auch im Vergleich zu unseren Nachbarländern.
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