Unfallversicherung – Risiko der Invalidität versichern

Bei der Unfallversicherung ist das Risiko der Invalidität mit Abstand das wichtigste, um die Kosten gering zu halten sollten bei einer Unfallversicherung nicht noch Todesfall und Krankenhaustagegeld versichern.

In der Unfallversicherung ist die wichtigste Absicherung die Invalidität, die ganzen zusätzlichen Leistungen wie die Absicherung des Todesfalls oder das Krankenhaustagegeld kann man zwar mit der Unfallversicherung abschließen aber notwendig ist es nicht.

Viele Unfälle enden glimpflich aber es gibt eben auch welche wo bleibende körperliche Schäden zurückbleiben und in diesem Fall spricht man von der Invalidität.

Nach Schätzungen ereignen sich jährlich etwa 8 Millionen Unfälle in Deutschland, davon passieren rund zwei Drittel aller Unfälle in der Freizeit wo dann auch nicht die gesetzliche Unfallversicherung bezahlt.

Wer einen Unfall erleidet mit bleibenden körperlichen Schäden muss sich nicht selten auf eine neue Lebenssituation einstellen. Je nachdem wie stark man beeinträchtigt ist kann auch der Arbeitsplatz gefährdet sein. Da kann die Berufsunfähigkeitsversicherung eine Unfallversicherung gut ergänzen.

Denkbar ist es auch dass man nach einem Unfall die Wohnung wechseln muss oder aber die Wohnung behindertengerecht umbauen, dazu eventuell auch ein Umbau des Autos um mobil zu bleiben.

Klar bezahlt die Krankenversicherung die medizinischen Kosten und auch Krankengeld erhalten viele, allerdings nur 18 Monate und weniger als das bisherige Gehalt. Nach diesen 18 Monaten wird man ausgesteuert und dann könnte eventuell die Erwerbsminderungsrente greifen, die in 3 Stufen unterteilt ist. Diese Rente ist allerdings nicht ausreichend um auch nur annähernd seinen Lebensstandard zu halten.