Unfallversicherung kein Schutz bei Schwindelanfall

Ein Schwindelanfall und Alkohol können zu Bewusstheitsstörungen führen und dabei auch, wie in der Unfallversicherung, den Versicherungsschutz kosten.

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Wer zu viel Alkohol trinkt darf sich nicht beschweren wenn die Versicherung, beispielsweise die Unfallversicherung, keinen Versicherungsschutz bietet. Bei übermäßigen Alkoholgenuss geht man von einer Bewusstseinsstörung aus aber auch ein einfacher Schwindelanfall könnte den Versicherungsschutz kosten.

Bewusstseinsstörung
Wenn jemand am Straßenverkehr teilnimmt als Kraftfahrer liegt bei 1,1 Promille eine Bewusstseinsstörung vor, als Radfahrer liegt die Grenze bei 1,7 Promille und bei Fußgängern noch etwas höher bei 2,0 Promille. Diese Grenzen können zur Leistungsverweigerung des Versicherers führen. Dass auch ein Schwindelanfall bei der Unfallversicherung zur Leistungsverweigerung führen kann ist sicherlich den wenigsten Menschen in Deutschland bekannt.

Schwindel ist eine Bewusstseinsstörung

Dazu gibt es sogar ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf, das den Sturz eine Treppe hinunter durch eine Schwindelattacke als Bewusstseinsstörung ausgelegt hat. Die Reaktionsfähigkeit und auch die Aufnahmefähigkeit wurden durch den Schwindel verursacht, dadurch ist der Versicherte nicht mehr im Stande gewesen, den Sicherheitsanforderungen seiner Umwelt zu genügen. Wer bei einer Versicherung nicht von hinten nach vorne die Versicherungsbedingungen durchliest und in der Lage noch ist, diese zu verstehen, kann wohl immer wieder überrascht werden auch wenn es meist damit verbunden ist das man kein Geld bekommt.


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