Unfallversicherung für Menschen ohne Beruf wichtig

Die gesetzliche Unfallversicherung springt dann ein, wenn im Rahmen der Berufstätigkeit ein Unfall passiert. Wer nicht berufstätig ist, sollte eine private Unfallversicherung abschließen.

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Kennen Sie das auch? Kein Tag vergeht, ohne dass man sich irgendwo anschlägt, man stolpert oder ausrutscht. Zum Glück gehen diese kleinen Zwischenfälle meist folgenlos aus. Bei einem richtigen Unfall ist das anders. Als Unfallgeschehen wird ein Ereignis bezeichnet, bei dem ein Mensch unfreiwillig von äußeren Umständen gesundheitlich geschädigt wird. Das können z. B. Stauchungen sein, aber auch Knochenbrüche oder lebensbedrohliche sowie dauerhaft einschränkende Verletzungen.

Keine Rente im schlimmsten Fall

Geschieht so ein Ereignis im Rahmen der Berufstätigkeit, das heißt: auf dem Weg zum Arbeitsplatz, während der Ausübung des Jobs oder auf dem Heimweg, dann springt die gesetzliche Unfallversicherung ein.

Geschieht ein Unfall in der Freizeit, ist sie nicht zuständig. Nachdem allerdings die große Zahl der Unfälle in der arbeitsfreien Zeit passieren, ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung ratsam.

er keinen Beruf ausübt ist nicht unfallversichert

Besonders wichtig ist diese aber für alle, die nicht berufstätig sind wie z. B. Hausfrauen, denn fällt sie – während ihrer unbezahlten Arbeit im Haushalt – von der Leiter, haftet niemand. Vor allem, wenn eine dauerhafte Schädigung vorliegt, gerät sie dann ins finanzielle Hintertreffen. Sie hat keinerlei Ansprüche auf Rentenzahlungen und ähnliche Maßnahmen.

achten sie auch auf das Kleingedruckte

Wollen sie eine private Unfallversicherung abschließen,dann achten sie auf folgende Punkte:

  • Errechnen sie ihren genauen Bedarf errechnen und danach bestimmen sie die Höhe der Versicherungssumme. Hier sollten sie nicht falsch sparen, damit man im schlimmsten Fall auch wirklich abgesichert ist.
  • Verträge, die erst ab einem bestimmten Behinderungsgrad in die Leistungspflicht kommen, schließen sie aus.
  • Trau, schau, wem:Rabatte lohnen sich z. B. nicht, wenn die Grundgebühr sehr hoch ist.
  • Auf die Kündigungsfristen achten, die sollte nicht zu lang sein.
  • Achten Sie darauf, das keine langen Wartezeiten vereinbart werden, die einen Vertrag erst nach Jahren wirksam werden lassen.
  • Lesen Sie unbedingt das Kleingedruckte. Hier stehen oft die wichtigen Punkte, die den Vertrag verteuern.

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