Unfall mit Wild – wann zahlt die Teilkasko

Es geht so langsam Richtung Herbst und gerade dort ist ein Unfall mit Wild sehr häufig. Viele Schäden mit Haarwild sind über die Teilkasko versichert, doch ein Ausweichmanöver um einen Unfall zu vermeiden, wird nicht immer von der Versicherung bezahlt.

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Unfälle mit so genanntem Haarwild, wie Reh Hirsch und Wildschwein, wird in der Regel von der Teilkasko bezahlt.
Fast jeder hat solche Tiere schon mal am Waldrand gesehen, meist in den frühen Morgenstunden oder auch abends wenn es dunkel wird.

Ausweichmanöver

Springt ein Tier auf die Fahrbahn kann es zu einem Unfall mit beträchtlichem Schaden kommen. Die Teilkaskoversicherung bezahlt solche Schäden in der Regel, Ausnahmen gibt es wenn der Autofahrer dem Tier ausweicht und durch dies Manöver einen Unfall verursacht. Ein Ausweichmanöver ist nur dann gerechtfertigt, wenn dadurch versucht wird Menschen oder Sachwerte zu schützen. Bei großen Tieren wie zum Beispiel einem Reh ist ein solches Manöver gerechtfertigt. Wer bei einem Kleinwild dagegen ein Ausweichmanöver riskiert und einen Schaden an seinem Fahrzeug verursacht, muss meist seinen eigenen Schaden aus der eigenen Tasche bezahlen.

Vollkasko auch bei Ausweichmanöver

Dazu gibt es auch einige Gerichtsurteile, die bestätigen das dann eine Versicherung nicht bezahlen muss.
Hat der Autofahrer eine Vollkaskoversicherung wird so ein Schaden trotzdem bezahlt, allerdings geht der Schadensfreiheitsrabatt in der Vollkasko im nächsten Jahr nach oben.

Kein höherer Beitrag bei Teilkaskoschaden

Bezahlt die Teilkaskoversicherung den Schaden hat der Autofahrer keine höheren Beiträge zu befürchten. Zu dem Haarwild zählen keine Pferde, Schafe oder Kühe. Einige Versicherungsgesellschaften schließen inzwischen solche Nutztiere ein. Dies sollte der Autofahrer allerdings überprüfen.

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