Unfall im Kindergarten dokumentieren

Ereignet sich ein Unfall im Kindergarten dann sollte man diesen umfassend dokumentieren um eventuelle Spätfolgen über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert zu wissen.

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Gefahren lauern überall. Auch im Kindergarten. Geschieht hier ein Unfall, sollte dieser genau dokumentiert werden. Von den Erziehern, aber auch von den Eltern.
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Die Aufsichtspflicht abgegeben

Gibt man sein Kind im Kindergarten ab, gibt man auch die Aufsichtspflicht an die Einrichtung ab. Das ist nicht nur emotional für die Eltern oft schwierig, sondern vor allem viel Verantwortung für die Erzieher. Und meistens geht ja auch alles gut. Schließlich sind die Mitarbeiter von Kindergarten und Co geschult, ausgebildet und – sind wir ehrlich – Kummer gewohnt. Schließlich ist es nicht ganz einfach einen ganzen Haufen Halbwüchsige im Auge zu behalten.
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Manchmal fließen Tränen

Und hier liegt meist auch der Hund begraben. Man lässt die Zwerge nur einen kleinen Moment aus den Augen, und schon fließen zumindest Tränen, wenn nicht gar Blut. Da wird gestolpert, geschubst und manchmal leider auch geschlagen. Und dann ist das Geschrei groß. Vor allem Eltern flippen den Erziehern gegenüber schnell mal aus. „Sie haben Ihre Aufsichtspflicht verletzt!“. Was heißt Aufsichtspflicht denn eigentlich? Es bedeutet, dass man als Aufsichtspflichtiger die Heranwachsenden vor Gefahren bewahren muss. Es bedeutet aber nicht, dass man die Mäuse den gesamten Tag über ununterbrochen in einer 1:1-Betreuung bewachen muss. Entsprechend: Wo gehobelt respektive gespielt und getobt wird, fallen auch mal Späne.
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Auch Spätfolgen bedenken

Normalerweise übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Gesundheitskosten, die durch den Kiga-Zwischenfall entstehen. Denn Kinder sind in der Einrichtung und auf dem Weg dorthin und zurück über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Wichtig ist, in der Arztpraxis oder gar dem Krankenhaus zu sagen, dass die Verletzung im Kindergarten oder eben auf dem Weg geschehen ist. Außerdem müssen die Mitarbeiter der Einrichtung den Unfallhergang genauestens dokumentieren. Auch den Eltern ist das anzuraten; selbst wenn alles glimpflich ausgegangen ist. Leider gibt es nämlich Verletzungen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ihr wahres – oft schmerzhaftes und folgenreiches – Gesicht zeigen. Und dann muss die gesetzliche Unfallversicherung ebenfalls für die Kosten aufkommen. Um die Ansprüche der Geschädigten geltend machen zu können, ist es wichtig, den Unfall genau nachvollziehen zu können.

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