Überführungskosten

Definition:  Überführungskosten: Kosten, die entstehen, wenn im Ausland ein Todesfall eintritt und der Verblichene zurück nach Deutschland verbracht werden müssen. Beim Kauf eines neuen Autos gibt es auch Überführungskosten.

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Es ging dieses Jahr durch die Presse. Eine Mutter und ihre erwachsene Tochter haben versucht, den verstorbenen Vater per Flugzeug nach Deutschland zu bringen. Allerdings versuchte das clevere Pärchen, den Toten als schlafenden Herrn auszugeben. So versuchten sie die so genannten Überführungskosten zu sparen. Das Vorhaben ging – man glaubt es kaum – schief.

Die Auslandreisekrankenversicherung zahlt
Die Überführungskosten entstehen, wenn ein z. B. ein Reisender im Ausland verstirbt. Tatsächlich ist es so, dass die Überführungskosten eines Toten aus dem Ausland von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden dürfen. Bezahlt werden die Transportkosten für im Ausland Verstorbene aber meist von einer Auslandreisekrankenversicherung oder auch – wenn ein entsprechender Tarif abgeschlossen wurde – von privat Krankenversicherten.

Andere Überführungskosten
Den Begriff Überführungskosten gibt es auch bei dem Kauf eines neuen Autos. So einige nennen die erste Fahrt des neuen Autos gleichzeitig die teuerste. Zwischen 700 und 800 Euro liegt in der Regel der Preis für die Überführung des Autos, die dann der Käufer zusätzlich zum Kaufpreis bezahlen muss.


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