Tuberkulose auf dem Vormarsch – Kasse zahlt Impfung

Nicht nur in Afrika und Asien gibt es noch die Tuberkulose, auch bei uns ist die Infektionskrankheit auf dem Vormarsch. Zum Schutz gibt es Impfungen. Diese werden von den verschiedenen Krankenversicherern – gesetzlich wie privat – bezahlt.

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Sie war fast schon vergessen, die Infektionskrankheit Tuberkulose. Dabei ist die schwere Krankheit noch lange nicht ausgerottet. Im Gegenteil, sie tobt nach wie vor aktiv auf der Erde, vor allem auf den Kontinenten Afrika oder Asien. Aber auch bei uns ist die Erkrankung wieder auf dem Vormarsch. Betroffen sind vor allem Kinder. Zum Schutz gibt es Impfungen. Diese werden von den verschiedenen Krankenversicherern – gesetzlich wie privat – bezahlt.

Resistenzen erschweren Therapie

Sie husten grünlich-gelben Schleim und das länger als drei Wochen, sind dauermüde, haben Gewicht verloren, schwitzen nachts übermäßig und haben leichtes Fieber? Spätestens jetzt sollten Sie zum Arzt gehen. Denn eine Krankheit, die wir längst ausgerottet wähnten greift auch bei uns wieder um sich. Die Tuberkulose, die sich meist an der Lunge austobt, aber auch alle anderen Organe angreifen kann. Ausgelöst wird die Erkrankung durch ein Bakterium, das bereits im Jahr 1882 entdeckt wurde. Zwar ist die Zahl der Neuerkrankungen vor allem bei Kindern sehr gering, dennoch steigt sie stetig. Die Behandlung der Erkrankung erfolgt durch die langwierige Einnahme von Antibiotika. Leider haben sich hier wohl im Laufe der letzten Jahre Resistenzen entwickelt, die dafür sorgen, dass die Bakterien nicht mehr wie gewünscht bekämpft werden können, wodurch die Therapie massiv erschwert wird.

Vorbeugen erspart Behandlung

Umso wichtiger ist es deshalb vorzubeugen. Am besten mit einer Schutzimpfung. Diese wird von den Krankenversicherern in der Regel übernommen, zumal die Stiko – die ständige Impfkommission – diese auch empfiehlt. Den Pieks sollte man übrigens nicht nur in Kauf nehmen, wenn man in speziell betroffene Krisengebiete reist. Damit sich die Erkrankung bei uns gar nicht weiter verbreiten kann, sollten sich möglichst viele Menschen – auch Kinder – impfen lassen. Denn generell gilt, je höher die Impfrate gegen Erkrankungen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht mehr um sich greifen können.

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