Telekom bespitzelte Manager und Journalisten

Die Deutsche Telekom hat die Bespitzelung von Managern und Journalisten bestätigt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

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Es ist nicht zu fassen aber inzwischen hat die Deutsche Telekom Vorwürfe bestätigt nach denen Manager und Journalisten bespitzelt wurden. Nach Informationen der Welt Online wurden wohl seit Ende 2005 1 Jahr lang die Telefon Verbindungsdaten von Managern zu Journalisten ausgewertet.

Telekom Chef tief erschüttert

Der Telekom Chef Rene Obermann zeigt sich tief erschüttert und hat Anzeige erstattet und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, die er auch unterstützen will, dass dieser Skandal lückenlos aufgeklärt wird. Die oben genannten Zeiten fallen noch in die Zeit des damaligen Telekom Chefs Kai-Uwe Ricke. Dabei geht es um die interne Bespitzelung von Mitarbeitern der Telekom, bei denen Telefongespräche festgehalten wurden, zu welcher Uhrzeit telefoniert wurde, wie lange und mit wem.


Auswerten und abgleichen war angesagt

Der Spiegel berichtete dass eine Berliner Beratungsfirma die ganzen überwachten Datensätze auswerten und auch mit den Telefonnummer von Journalisten abgleichen sollte, dabei beruft sich der Spiegel auf ein Fax, das vor einiger Zeit erste Ermittlungen bei der Telekom ausgelöst hatte. Das Ziel dieser Spähoperationen, die beispielsweise Clipper und Rheingold genannt wurden, war die Auswertung mehrerer 100.000 Festnetz und Mobilfunk Verbindungsdatensätze, der wichtigsten deutschen Journalisten, die über die Telekom berichten, sowie deren private Kontaktpersonen. Laut diesem Bericht hat Telekom Chef Rene Obermann auch das Kanzleramt und das Bundesfinanzministerium informiert. Abschließend bleibt nur noch ein Kopfschütteln, wie solche große Unternehmen die zum Teil noch dem Staat gehören, mit ihrer Macht umgehen.

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