Teilkasko Versicherung bezahlt Schaden nach Wildunfall

Die Teilkasko Versicherung bezahlt Schaden nach Wildunfall, bei der Vollkasko Versicherung ist die Teilkasko mitversichert

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Jetzt, wo es früher dunkel wird, steigt auch das Risiko Opfer eines Wildunfalls zu werden. Dann muss man wissen, was zu tun ist.
Den Schaden bei einem Wildunfall übernimmt in der Regel die Teilkasko Versicherung. Hat man eine Vollkasko Versicherung ist dieTeilkasko automatisch drin und die Inanspruchnahme bei einem Wildunfall wirkt sich nicht auf den Schadensfreiheitsrabatt aus.

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200.000 Wildunfälle jährlich

Im Jahr 2015 wurden mehr als 2.400 Verkehrsteilnehmer bei einem der mehr als 200.000 Wildunfälle, die laut statistischen Bundesamt jährlich passieren, leicht verletzt. 608 erlitten schwere Verletzungen und 13 starben im vergangenen Jahr durch Wildschwein und Co. Besonders gefährdet sind Tier und Mensch gleichermaßen im Oktober und November. Die früh einsetzende Dämmerung, Nebel und regennasse, schmierige Fahrbahnen erhöhen das Risiko deutlich.

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Augen auf im Herbst

Der ADAC rät allen Verkehrsteilnehmern in diesen Monaten besonders achtsam im Straßenverkehr zu sein. Es gilt: Den Straßenrand im Auge behalten (gerade auf Landstraßen), die Geschwindigkeit sollte angepasst sein, damit man am Steuer bremsbereit ist. Ein größerer Abstand zum Vordermann ist jetzt im Herbst zudem sinnvoll. Im Falle eines Falles: Plötzlich steht ein Reh auf der Straße, dann sollte man kurz zu hupen, abbremsen und abblenden. Langsam am Tier vorbeifahren und dabei auf nachfolgende Tiere achten. Kommt es zum Zusammenstoß: Lenkrad festhalten und zügig abbremsen. Bei einem Wildunfall sollte auf alle Fälle die Polizei gerufen werden, die eine Bescheinigung für die Versicherung ausstellt. Wenn der Fahrer dem Haarwild ausweicht und es kommt zu einem Schaden am Fahrzeug muss der Fahrer nachweisen dass ein größerer Schaden verhindert wurde. Die aktuelle Rechtsprechung besagt, dass man den Zusammenprall mit Haarwild (Reh, Hirsch oder Wildschwein) durch ausweichen vermieden haben muss, was beispielsweise bei einem Hasen nicht gilt.

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Tote Tiere nicht einpacken

Nach dem Unfall anhalten und die Warnblinkanlage einschalten – Warnweste nicht vergessen und die Unfallstelle wie bei jedem anderen Unfall mit dem Warndreieck sichern. Um Polizei oder Jäger kommt man nicht rum, denn in Deutschland besteht eine
sogenannte Wildunfallmeldepflicht. Diese erlöscht auch nicht, wenn Fuchs, Reh oder Freunde nach dem Unfall weglaufen. Noch lebende Tiere nicht anfassen, tote von der Straße entfernen, um keine weiteren Unfälle zu riskieren. Wichtig für die Versicherung: Man muss sich von der Polizei oder dem Jäger eine Wildunfallbescheinigung ausstellen lassen; sie wird zur Schadensregulierung nötig sein. Zum Schluss: Tiere nicht mitnehmen; schlimmstenfalls macht man sich damit nämlich der Wilderei schuldig.

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