Tagesgeld vom Staat

Der Staat macht den Banken beim Tagesgeld Konkurrenz und bietet ein tagesgeldähnliches Produkt mit einem derzeitigen Zins von 3,7 Prozent an, zum Ärger der Banken.

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Bei dem Angebot für Tagesgeld mischt nun auch der Staat mit, zum Ärger der Banken. Über die deutsche Finanzagentur wird ein Wertpapier angeboten, das sehr stark dem Tagesgeld Angeboten der Bank ähnelt und beim Zins mit etwa 3,7 Prozent um einiges höher liegt als der Durchschnitt bei den Banken.

Tagesgeldanleihe für Privatkunden

Bei der deutschen Finanzagentur wird es Tagesgeldanleihe genannt und soll die Privatkunden ansprechen. Bei den meisten Menschen war bisher vom Staat nur die Bundesschatzbriefe bekannt aber mit diesem doch guten Tagesgeldangebot und auch noch vom Staat könnte das Produkt durchaus erfolgreich am Markt werden.

Leitzins ist wichtig

Der Zinssatz orientiert sich allerdings am Leitzins und würde dieser gesenkt werden gehen auch die Zinsen von derzeit etwa 3,7 Prozent nach unten aber da dies Angebot vom Staat immer gekauft und auch verkauft werden kann und es auch bei den klassischen Tagesgeldkonten der Banken Veränderungen geben kann, dürfte dies kein großer Nachteil sein. So profitiert der Anleger aber auch wenn der Leitzins nach oben geht. Die Zinsen bei der Tagesgeldanleihe werden täglich gutgeschrieben.

Für Sparer die Sicherheit wollen

Dieses Produkt wird vor allem die sicherheitsbewussten Sparer ansprechen, denn es gibt schon auf dem Markt auch bessere Angebote aber der Staat bietet eben Sicherheiten, die für sicherheitsorientierte Anleger nicht zu schlagen sind. Einen weiteren Vorteil hat dieses Produkt noch, denn die Zinsen werden sehr schnell angepasst, nach oben wie auch nach unten und dies ist bei einigen Banken meist nur schnell gegangen, wenn der Zins gesenkt werden musste, bei einer Zinserhöhung wurde sich oft lange Zeit gelassen bis der Zinssatz angepasst wurde.

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