Studie beweist – kein erhöhtes Krebsrisiko durch Handy

Eine Studie in Dänemark erleichtert Handy-Telefonierer. Es scheint kein erhöhtes Risiko für Gehirnkrebs-Erkrankungen durch Mobiltelefone zu bestehen.

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Was vor 20 Jahren noch wie Zukunftsmusik klang, gehört heute zum ganz alltäglichen Leben. Telefonieren wo wir gehen und stehen. Das Handy hat es möglich gemacht. Gab es früher noch die umgangssprachlich Knochen genannten Riesentelefone, für die man eine eigene Tasche brauchte, werden heute immer schicker und immer kleiner. Aber wie bei allem, was neu, modern und technisch ist, hat auch die Handy-Nutzung einen bitteren Beigeschmack der Angst um die Gesundheit.


Spannung, Strahlung, Krankheit?

Das Reizwort hier ist – Krebs! Das Handy soll nicht in die Hosentasche. Beim Telefonieren soll man darauf achten, die – heute eigentlich nicht mehr vorhandene – Antenne nicht so nah am Kopf zu halten. Und was ist eigentlich mit der Wärmeentwicklung des Akkus? Erhöht die elektrische Spannung vielleicht das Risiko einer Krebserkrankung? Eine Studie in Dänemark scheint hier jetzt Entwarnung zu geben.

WHO gibt keine Entwarnung

Die dänischen Forscher des Institue of Cancer Epidemiology in Kopenhagen haben dazu die Daten von ca. 350.000 Handy-Nutzern verglichen. 10.729 der mindestens 30jährigen untersuchten Personen waren im Lauf der Jahre an einem Tumor des zentralen Nervensystems erkrankt. Einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gab es anscheinend nicht. Mit den Ergebnissen der Studie bestätigen sich außerdem die Auswertungen von mindestens 15 anderen Untersuchungen, die in den letzten Jahren zur gleichen Thematik durchgeführt wurden. Dennoch gibt es keine vollständige Entwarnung. Das sieht auch die Weltgesundheitsorganisation: Sie bewertet die Strahlung der kleinen telefonischen Helfer im Alltag nach wie vor als „möglicherweise krebserregend“, da es trotz anderslautenden Studien immer noch zahlreiche Hinweise darauf gibt, dass Handys uns eben doch krank machen können.

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