Strom kündigen nach einer Beitragserhöhung

Egal ob RWE, EON, EnBW, HEW, VEAG oder andere Stromversorger eine Beitragserhöhung vornehmen, der Kunde hat dann ein Sonderkündigungsrecht. Den Strom zu kündigen ist einfach aber vorher immer vergleichen und auf einige Punkte muss geachtet werden.

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Nach einer Beitragserhöhung kann man den Strom kündigen durch ein Sonderkündigungsrecht, egal ob der Stromversorger RWE, EON, EnBW, HEW oder VEAG heißt. In der Regel muss sich der Neukunde nach dem er den Antrag ausgefüllt hat um nichts mehr kümmern. Normalerweise übernimmt der neue Stromversorger sogar die Kündigung beim bisherigen Stromversorger, nur bei einem Sonderkündigungsrecht (Kündigung wegen Beitragserhöhung) muss der Kunde selber kündigen. Im Schreiben zur Beitragserhöhung findet der Kunde in der Regel auch die Kündigungszeit.

Normale Kündigung

Eine ganz normale Kündigung beim örtlichen Stromversorger kann zwischen 4 Wochen und 3 Monaten dauern, dies sollte im Vertrag nachgeschaut werden. Wenn Sie im Vertrag nichts finden, dann reicht auch ein Anruf bei dem bestehenden Stromlieferanten, den man direkt danach fragen kann. Bei einem Umzug kann man nur dann den Vertrag kündigen wenn der bisherige Stromversorger am neuen Wohnort den Strom nicht zum gleichen Preis anbieten kann.

Sonderkündigungsrecht

Nach einer Beitragserhöhung für den laufenden Tarif hat der Kunde auch das Recht den Stromversorger zu wechseln. Die Möglichkeit zur Kündigung und wie lange man Zeit hat, kann man in der Regel im Schreiben zur Beitragserhöhung finden. Am besten die Kündigung schriftlich erledigen und dabei sollte man sich auf die Beitragserhöhung beziehen und auf das Sonderkündigungsrecht.

Wichtige Details – Vertrag mit Stromversorger

Strom vergleichen ist nicht schwer aber Sie sollten sich den Rechner genau anschauen, denn bei den Stromrechnern sind bestimmte Häkchen voreingestellt und dadurch ist nicht jedes günstige Ergebnis auch empfehlenswert. Wer von seinem Grundversorger immer noch den Strom geliefert bekommt, kann bei einem Wechsel des Stromversorgers einiges an Geld sparen. Was braucht man für den Vergleich?

Jahresverbrauch (bei der letzten Abrechnung)
Ihre Postleitzahl

Danach bekommen Sie eine Liste mit den günstigsten Anbietern in Ihrer Region. Die günstigsten Tarife sind die mit Vorauskasse, das bedeutet Sie müssen auf einen Schlag die Rechnung für das Jahr bezahlen. Wenn der Stromlieferant Pleite geht, ist Ihr Geld weg, deshalb auf solche Angebote verzichten. Andere Tarife haben einen Neukundenbonus, der nach einem Jahr wegfällt und danach zahlen Sie wieder mehr Geld für Strom. Das lohnt sich nur wenn jedes Jahr der Vertrag gekündigt wird, sofern das möglich ist. Auch Strompakete sollten Sie vermeiden, denn reicht das Paket nicht, ist der Mehrstrom oft sehr teuer. Dazu sollten Sie unbedingt darauf achten dass der Vertrag nicht länger als 1 Jahr Laufzeit hat und auch innerhalb von 2 Monaten gekündigt werden kann.

Ratschläge Zusammengefasst:

Keine Vorauszahlungen
Vorsicht beim Neukundenbonus
Keine Strompakete
Laufzeit Vertrag 12 Monate

Dann steht dem günstigerem Strom nichts mehr im Wege, denn der Kunde hat ein Recht auf Strom und wird nie im Dunklen sitzen, egal wer den Strom liefert.

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