Stromanbieter wechseln – welche Fehler vermeiden

Die Nebenkosten einer Wohnung werden oft als zweite Miete tituliert, deshalb ist es sinnvoll Geld zu sparen mit dem wechseln des Stromanbieters aber bitte dabei unbedingt Fehler vermeiden.

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Die Mietnebenkosten in Deutschland sind für die Verbraucher in den letzten Jahren extrem in die Höhe geschossen und so versuchen viele Menschen beim Strom- oder Gasanbieter Geld einzusparen, doch damit es nicht noch teurer wird, sollte man Fehler vermeiden. Im Monat 50, 80 oder sogar 100 Euro auf der Stromrechnung ist inzwischen nichts mehr unnormales, aber so manche kommen langsam an die Grenzen die für sie bezahlbar sind. Im Internet ist dies auch recht einfach einen Stromanbieter zu wechseln, in der Regel übernimmt der neue Stromanbieter sogar die Kündigung bei ihrem bisherigen Stromversorger.
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Flexstrom und Tochtergesellschaften sind Pleite

Auf dem Strommarkt hat der bekannte Stromanbieter Flexstrom letzte Woche Insolvenz angekündigt, davon betroffen sind auch die Tochtergesellschaften »OptimalGrün« und »Löwenzahn Energie«. Über eine halbe Million Stromkunden sind davon betroffen und einige werden bei der Pleite von Flexstrom auch richtig Geld verlieren. Alle Kunden die ihren Strom ein Jahr im voraus bezahlt haben, weil das Angebot so günstig war, könnten eventuell ihr Geld nie mehr sehen. Das ist einer der Fehler, die man unbedingt beim Wechsel des Stromanbieters vermeiden sollte. Der Kunde braucht nie Angst zu haben das ihm der Strom abgedreht wird, denn bei einer Pleite springen im Notfall die Stadtwerke vor Ort ein, doch das Geld was der Kunde schon bezahlt hat, bekommt er nicht automatisch zurück.
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Kunden sollten dann sofort wieder wechseln

Springt der örtliche Grundversorger ein und beliefert die Kunden von Flexstrom, wird es teuer, da der in der Regel die Stromtarife in der Grundversorgung sehr teuer sind. Bei einem Wechsel des Stromanbieters sind die Tarife mit Vorauskasse die billigsten, da bezahlt man für ein ganzes Jahr im voraus seinen Strom und spart viel Geld. Nur das Geld spart man effektiv nur dann, wenn der Stromversorger im Laufe des im voraus bezahlten Jahres nicht Insolvenz angemeldet hat. Deshalb besser auf den billigsten Tarif verzichten und jeden Monat seinen Abschlag bezahlen.
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Auswahl eines Stromversorgers und Geld sparen

Egal wo man Geld sparen kann sollte man dies auch tun, leider ist ein Wechsel des Stromversorgers für viele noch nicht normal obwohl dieser Wechsel um einiges leichter ist, als beispielsweise der Wechsel einer KFZ Versicherung. Wer zu einem günstigeren Stromversorger wechseln will, sollte auf die Tarife mit Vorauszahlung verzichten und auch speziell auf den Neukundenbonus achten, denn dieser wird nur im ersten Jahr bezahlt. Dadurch kann der Stromanbieter im nächsten Jahr schon wieder zu den teuersten Anbietern gehören. Deshalb sollte jedes Jahr die Strompreise verglichen werden, mit dem Stromrechner können Preise gut gegenübergestellt werden.
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Kündigung übernimmt der neue Stromversorger

Deshalb sollte man sich einfach mal die letzte Stromabrechnung raussuchen und einen Vergleich mit dem Stromrechner durchführen, was sehr einfach ist. Auf der letzten Jahresabrechnung findet man die Kundennummer, den Zählerstand und den letzten Energie Jahresverbrauch. Mit diesen Angaben, der Postleitzahl dem ungefähren Stromverbrauch kann ein Preisvergleich vorgenommen werden und so mancher wird sich wundern wie viel Geld sie bei einem Wechsel in einen anderen Stromtarif einsparen können. Bei den Angebot zu Ökostrom bitte ganz genau prüfen, denn nicht überall ist auch Öko drin wo es draufsteht. Wenn man den Stromversorger wechseln will, dann muss man einfach den Antrag online ausfüllen und der neue Anbieter übernimmt danach auch noch die Kündigung beim bisherigen Stromversorger. Dabei aber bitte auf die Laufzeit des Vertrages achten, die maximal 12 Monate dauern sollte. Manche Stromversorger bieten auch innerhalb der Vertragslaufzeit eine Preisgarantie ein, das kann von Vorteil sein, denn manche Versorger erhöhen auch während der Vertragslaufzeit den Strompreis.

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