Stipendium nicht nur für Einserschüler

Für viele Studierenden kommt ein Stipendium in Frage, um die Ausbildung bezahlbar zu machen. Dazu muss man nicht zwangsläufig ein Einserschüler sein.

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Wissen ist Macht. Und leider auch entsprechend teuer. Aber natürlich, wer für den Nachwuchs das Beste will, kommt um eine umfangreiche Ausbildung nicht herum. Es herrscht Fachkräftemangel, also muss jeder Einzelne hier für Nachschub sorgen. Aber wer soll das bezahlen, fragt man sich. Eine Möglichkeit sich und den nicht mehr ganz so kleinen Lieben ein Studium zu finanzieren ist das allseits bekannte BAföG. Dieser Zuschuss ist allerdings eine Art Darlehen und muss zu Zeiten wieder zurückgezahlt werden.

Ausbildungsversicherung nur bedingt sinnvoll

Eine andere Möglichkeit sind die verschiedenen Ausbildungsversicherungen, die aber möglichst früh abgeschlossen werden müssen und nur bedingt sinnvoll sind. Nicht ganz neu, aber hierzulande beinahe unbekannt ist das Stipendium. Berühmt ist diese Art der Begabtenförderung in den USA. Der Football-Star und der Chefbatter beim Baseball, der Buchstabierwettbewerbsgewinner und das Mathegenie – all sie erhalten in den Staaten die Förderung. Das ist auch in Deutschland möglich. In unseren Landen werden Stipendien in der Regel von kirchlichen, politischen, gewerkschaftlichen oder wirtschaftsnahen sogenannten Begabtenförderungswerken angeboten.

Ein Ehrenamt öffnet Tür und Tor

So eine Förderung ist nicht nur in finanzieller Hinsicht von Vorteil; die Förderung orientiert sich zumeist an den BAföG-Regelungen, nein, sie ist auch im praktischen Bereich sinnig. Denn viele der Förderer unterstützen die Schützlinge auch mit Praktika, Seminaren und ähnlichem, um ihnen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Im Gegensatz dazu müssen die Studierenden allerdings Einsatz zeigen. Faulenzer werden nur selten dauerhaft gefördert. Wer denkt, er ist notenmäßig kein Stipendiat sollte sich erstmal informieren. Denn vielerorts wird bei den Förderern nicht nur auf die Noten, sondern auch auf das Engagement geguckt. Ein Ehrenamt, das man neben der Schulzeit ausübt, könnte hier ein Türöffner sein. Informationen bekommt man meist über die Studienberatung der jeweiligen Hochschule. Und: Ein Stipendium muss nicht zurückgezahlt werden.

 
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