Stilllegung

Definition:  Stilllegung: Andere Bezeichnung für Außerbetriebsetzung.

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Dieser Begriff taucht hauptsächlich in der KFZ-Versicherung auf. Vor März 2007 wurde noch unterschieden zwischen einer vorübergehenden Stilllegung und einer endgültigen Löschung bzw. einer endgültigen Abmeldung eines Fahrzeugs. Seither gibt es nur noch die so genannte Außerbetriebsetzung, die jede Art der Abmeldung eines Fahrzeuges, dass der Zulassung bedarf, umfasst.

Unterlagen mitbringen Wer sein Auto außer Betrieb setzen möchte, kann dies bei der Zulassungsstelle tun. Dazu benötigt er alle wesentlichen Unterlagen wie Zulassungsbescheinigung Teil I (ehemals Fahrzeugschein) sowie Teil II (ehemals Fahrzeugbrief) sowie die amtlichen Kennzeichen. Das Kennzeichen wird in der Regel noch am Tag der Außerbetriebsetzung wieder in Umlauf gebracht. Es sei denn, man lässt sich das Kennzeichen reservieren. Das ist kostenpflichtig und für 12 Monate möglich. Außerdem muss der Abmelder eine schriftliche Stellungnahme dazu abgeben, wohin das Fahrzeug nach der Abmeldung verbracht wird.

Auch vorübergehend möglich Natürlich ist auch die vorübergehende Außerbetriebsetzung möglich. Bis zu sieben Jahre nach der Stilllegung kann man das Fahrzeug wieder anmelden. Dazu braucht man dann allerdings eine gültige Abgas- und Hauptuntersuchung (z. B. bei TÜV oder DEKRA).


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