Stille Beteiligungen Göttinger Gruppe über Bauspardarlehen
Viele Anleger haben bei der Insolvenz der Göttinger Gruppe und Securenta mit ihrer Anlage in stille Beteiligungen Geld verloren. Einige haben sich das Geld für die Beteiligung über ein Bauspardarlehen besorgt.
Die Insolvenz der Göttinger Gruppe und Securenta ist inzwischen sicherlich den meisten bekannt. Dass solche stillen Beteiligungen, die von der Göttinger Gruppe vertrieben wurden, teilweise über Bauspardarlehen finanziert wurde, war sicherlich noch nicht vielen bekannt.
Es ist klar, dass die BHW Bausparkasse eine Verwicklung in die Machenschaften um die Göttinger Gruppe bestreitet, da es sich wohl um Bauspardarlehen handelte, die unter falschen Angaben beantragt und genehmigt wurden.
Durch diesen Umstand, ist es für diese Anleger auch sicher nicht möglich die Bausparkasse dafür in Haftung zu nehmen.
Die Tatsache, dass Bauspardarlehen zur Finanzierung von stillen Beteiligungen der Göttinger Gruppe verwendet wurden, hat wohl der NDR ans Licht gebracht, durch Kunden und einen ehemaligen BHW Bezirksleiter.
Die BHW hat darauf verwiesen, dass sie im Jahr 2001 in einem Rundschreiben an den Vertrieb, ausdrücklich die Vermittlung von Bauspardarlehen für stille Beteiligungen untersagt hat.
Es dürfte sicherlich auch ohne Wissen der BHW gelaufen sein, da so etwas meist von Vermittlern gesteuert wird. Diese verkaufen einen Bausparvertrag und geben als Grund für das Darlehen eine wohnwirtschaftliche Verwendung an.
Was für den Vermittler gut ist, da er gleich für 2 Verträge Provision kassiert, ist für den Kunden schlecht. Zum einen wird der Bausparvertrag vorfinanziert und der Kunde muss neben der Sparrate auch noch die Zinsen bezahlen. Zudem ist das Geld, dass in die Anlage einer stillen Beteiligung der Göttinger Gruppe investiert wurde, inzwischen wohl verloren.
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