Steuernachzahlung durch Elterngeld

Das Elterngeld hat inzwischen auch Männer dazu veranlasst für die Erziehung des Kindes mal eine Zeit zuhause zu bleiben, doch gerade bei wenig verdienenden Ehepaaren kann sich durch das Elterngeld eine Steuernachzahlung ergeben.

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Das Elterngeld ist eine durchaus lohnende Sache im Gegensatz zu dem vorher bezahlten Erziehungsgeld, doch so manchen droht auch eine geringere Steuererstattung oder auch eine Steuernachzahlung. Das Elterngeld kann in den ersten 14 Lebensmonaten eines Kindes in Anspruch genommen werden, bei einer Familie kann ein Elternteil aber höchstens für 12 Monate das Elterngeld beantragen, die restlichen 2 Monate stehen dem andren Elternteil zu wenn auf Einkommen verzichtet wird für die Betreuung des Kindes. 8 Wochen wird das Mutterschaftsgeld allerdings auf das Elterngeld der Mutter angerechnet.

Elterngeld ist eigentlich steuerfrei

Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des Nettolohnes der wegfällt und dies unabhängig vom Einkommen wobei das Elterngeld eigentlich steuerfrei ist. Doch es wird dem Einkommen des anderen Partners hinzugerechnet und erhöht dadurch den Steuersatz für das Einkommen des arbeitenden Partners. Wer schon den Spitzensteuersatz bezahlt muss nichts befürchten doch gerade für weniger verdienende Familien erhöht sich durch den Progressionsvorbehalt die Steuer auf das Gehalt des Partners.

Progressionsvorbehalt

Ist beispielsweise der Steuersatz für 30000 Euro Gehalt 11 Prozent bezahlt man theoretisch 3300 Euro an Steuern. Wird nun das Elterngeld hinzugerechnet von beispielsweise 12000 Euro wird der Steuersatz von insgesamt 42000 genommen, der dann beispielsweise 15,5 Prozent ist. Diese 15,5 Prozent auf die 30000 Euro gerechnet ergeben 4650 Euro Steuern also 1350 Euro mehr durch den Progressionsvorbehalt. (Beispielsrechnung die Steuersätze sind nur angenommene Werte).

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