Steuern sparen wird schwieriger Steuersparmodelle gibt es kaum noch

Wer viel verdient sucht oft nach Möglichkeiten seine Steuerlast zu verringern, doch inzwischen hat die Bundesregierung die meisten Steuerschlupflöcher geschlossen.

Steuern sparen über Windkraftfonds oder Medienfonds wurde schon im Jahr 2005 sehr eingeschränkt.
Windkraftfonds zum Beispiel lebten davon, wenn die Aufwendungen für den Bau und den laufenden Betrieb sowie die Verwaltung und die Instandhaltung niedriger waren als die Einnahmen aus der Einspeisevergütung.

70-90 Prozent der Anlage konnte man damals als Verlust steuerlich geltend machen.
Dieser Steuervorteil wurde rückwirkend zum 11.11.2005 von der Regierung abgeschafft.

Auch dass rückwirkende Aus für die Wertpapierhebelfonds hat Bundesbürger, die Steuern sparen wollten ,getroffen. Etwa 800 Millionen flossen in solche Produkte.

Dabei ist ein steuerlich anrechenbarer Scheinverlust von mehr als 250 Prozent des investierten Geldes in Aussicht von den Anbietern gestellt worden.

Gekippt wurde dies nicht zuletzt, weil die Regierung einen Steuerausfall von 700 Millionen Euro befürchtete.
Es bleibt nun nicht mehr viel übrig, zumindest momentan, aber es wird schon kräftig nach neuen Steuersparmodellen gesucht von den verschiedensten Anbietern.

Die Altbausanierung ist noch eine Option wo Anleger legal Steuern sparen können.
Der Anleger kann ein Gebäude, das unter Denkmalschutz steht oder in städtebaulichen Entwicklungsgebieten steht, kaufen und sanieren. Dann kann er 8 Jahre lang jedes Jahr 9 Prozent der Sanierungskosten in seiner Steuer geltend machen. Nach diesen 8 Jahren noch mal 4 Jahr jedes Jahr 7 Prozent.

Doch es ist sicherlich nicht einfach solche Sanierungsobjekte zu einem passenden Preis zu finden.

So bleibt vielen nichts anderes übrig als abzuwarten ob findige Leute wieder Modelle entwickeln, wie man Steuern sparen kann.