Steuern sparen – Entlastungsgesetz für Bürger

Durch das Entlastungsgesetz für Bürger kann man Steuern ab 2010 sparen, auch Beiträge zurprivaten Krankenversicherung für Frau und Kinder werden berücksichtigt.

Anzeige / Inserat

Im Jahr 2010 gibt es ein Entlastungsgesetz für die Bürger in Deutschland aber nur wenige wissen darüber Bescheid, für die meisten ist das Bürgerentlastungsgesetz weitgehend unbekannt obwohl man damit Steuern sparen kann.

Nicht alle kennen das Entlastungsgesetz für Bürger

Nur etwa jeder vierte deutsche Bürger weiß darüber Bescheid dass ab 2010 die Beiträge zur Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung auch für Kinder deutlich besser als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden können, wie das Marktforschungsinstitut YouGov Psychonomics bei einer Umfrage im Auftrag der Versicherungskammer Bayern herausgefunden hat.

Steuern sparen durch Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung

Das Bürgerentlastungsgesetz wurde letztes Jahr durch den Bundestag verabschiedet, womit die durch das Bundesverfassungsgericht gemachte Vorgabe umgesetzt wurde. Das Bürgerentlastungsgesetz wirkt ab 2010 und bringt steuerliche Entlastungen für alle die in die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung Beiträge einbezahlen, denn diese können nun höher angesetzt werden.

Auch Beiträge für Kinder und Ehefrau zählen

Vor allem für Privatversicherte Familien, die in eine private Krankenversicherung ihre Beiträge einzahlen, werden dies finanziell spüren, da zukünftig die Beiträge für jedes einzelne Familienmitglied einzeln in Abzug gebracht werden kann. Somit können die Beiträge für Frau und Kinder mit einbezogen werden.

Ausnahme Wahlleistungen

Allerdings werden bei der Steuer fünf Wahlleistungen nicht berücksichtigt und sind somit nicht abzugsfähig, darunter fallen die Beiträge für die ambulante Heilbehandlung durch Heilpraktiker, die stationäre Heilbehandlung durch den Chefarzt und auch die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, sowie die zahnärztliche Behandlung mit Leistungen für den Zahnersatz oder auch der Einsatz von Implantaten oder die Durchführung von kieferorthopädischen Maßnahmen.

Anerkannt und abzugsfähig sind dagegen die typischen Mehrleistungen innerhalb einer privaten Krankenversicherung, wie zum Beispiel die freie Arztwahl, die Mehrauswahl an Arzneimitteln oder auch Sehhilfen.

Man schätzt die persönliche Steuerersparnis auf etwa 325 Euro im Jahr durchschnittlich, aber grundsätzlich ist die Höhe der Steuerersparnis abhängig von der Höhe des persönlichen Grenzsteuersatzes. Der Grenzsteuersatz ist wiederum abhängig von der Höhe des Einkommens.

Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...