Steuererleichterung bei Berufsunfähigkeitsversicherung

Steuererleichterung für die Berufsunfähigkeitsversicherung aber nur dann wenn man den doppelten oder dreifachen Beitrag bezahlt. Also eine Steuerleichterung die keine ist.

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Sie ist nicht gerade beliebt und dabei so wichtig: Die BU-Versicherung. Seit Anfang des Jahres nun, unterstützt der Staat durch Steuererleichterungen den Abschluss – mit wenig Erfolg.
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Staatliche Rente zu gering

Deutschland mag es, sich abzusichern. Gegen jeden auch nur denkbaren Schadensfall versichert man sich hierzulande. Allein die Berufsunfähigkeit wird bei uns vernachlässigt. Dabei ist sie mit am wichtigsten, denn im Falle einer Berufsunfähigkeit zahlt der Staat nur wenig.

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Sechs Stunden täglich reichen

Wer wegen Krankheit oder Behinderung noch bis zu sechs Stunden arbeiten kann, bekommt vom Staat nämlich keinen Cent. Liegt die Arbeitsfähigkeit bei unter sechs, aber mindestens drei Stunden, gibt es ein kleines bisschen Rente, das meist nicht zu vergleichen ist, mit dem früheren Einkommen. Deshalb ist es so wichtig, privat vorzusorgen. Und das je früher je besser. Denn wer am Anfang seiner Berufstätigkeit eine entsprechende Versicherung abschließt, hält die Beiträge kostenmäßig im Rahmen. Je älter der Versicherte desto teurer. Und ein weiterer Aspekt verteuert die Berufsunfähigkeitsrente. Und zwar die Förderung durch den Staat, die seit Anfang des Jahres den Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherungen unterstützen will – mit Steuererleichterungen.
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Keine Tarife von den Versicherern

Voraussetzung dafür, dass man eine Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer absetzen darf, ist allerdings, die lebenslange Zahlung einer Rente durch die Versicherung bei Eintreten des Schadenfalls. Also, wenn der Versicherte nicht mehr arbeiten kann. Das ist in der Regel aber nicht üblich, da die Versicherer nur so lange zahlen, bis der Versicherte in die normale Altersrente eintritt. Die Beiträge für Berufsunfähigkeitsversicherungen mit lebenslanger Rente müssten aber doppelt, ja sogar fast dreimal so hoch sein, wie die üblichen Tarife. Das ist auch sicher der Grund dafür, das keine der Berufsunfähigkeitsversicherer einen solchen Tarif anbietet. Wer sich also absichern will, für den Fall, nicht mehr arbeiten zu können, muss das weiterhin vollständig alleine finanzieren.


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