Steuerberater oder selber die Steuererklärung machen?
Elstern Sie oder haben Sie einen Steuerberater? Nervös macht der ganze Papierkram auf jeden Fall so ziemlich jeden Steuerpflichtigen in Deutschland. Keine Angst: Die Steuererklärung ist eigentlich ganz einfach.
Alle Jahre wieder raufen sich Millionen Deutsche die Haare. Ehepaare zoffen sich, finden notwendige Belege nicht und wissen auch gar nicht so ganz genau, was alles berücksichtigt wird bei der Steuer und ob man das auch richtig macht. Da hilft einem auch nicht, dass die großen Sünder auf CDs gebannt dem Staat Geld bringen. Man selbst will lieber was raus bekommen, statt rückzahlen. Das Zauberwort lautet: Absetzen. Das möchte jeder und zwar möglichst viel. Ausgaben, die bei der Steuer berücksichtigt werden, sind z. B. die viel beschworenen Werbungskosten. Dahinter verbergen sich Ausgaben, die mit der Berufstätigkeit in Zusammenhang stehen wie z. B. Fahrtkosten, Bücher, Computer, Arbeitskleidung (die allerdings auch nur bei der Arbeit getragen wird, wie Uniformen oder Arztkittel). Auch die Kinderbetreuung gehört dazu.
Sonderausgaben weiterhin absetzbar Weiterhin absetzbar sind die Sonderausgaben zu denen die Kirchensteuer gehört, Unterhalt an Ehegatten (auch Geschiedene), Spenden oder das Schulgeld für die Kinder. Auch die Kosten für einen Steuerberater können hier geltend gemacht werden. Dann gibt es noch die so genannten außergewöhnlichen Belastungen. Hierein fallen z. B. der Tod eines nahen Angehörigen, Scheidung, Krankheit oder ein gesundheitsbedingter Berufswechsel.
Berater oder Computerprogramm Aber wie kommt man denn jetzt voran? Soll man sich die Steuersoftware beim Discounter kaufen oder es doch mit dem finanzamteigenen Elster-Programm versuchen? Und was war noch mit dem Lohnsteuerhilfe-Verein? Der Möglichkeiten gibt es viele, allein welche ist für einen selbst die richtige? Wer nicht viel zu bedenken hat, der fährt mit dem kostenlosen Elster-System des Fiskus gut. Einfach das Programm von der Finanzamt-Homepage runterladen und loslegen. Wer sich schon ein bisschen auskennt und Muße hat, kauft sich eines der vielen Steuerprogramme. Allerdings muss man sich hier in die Materie einarbeiten und Zeit aufwenden. In komplizierten Fällen nimmt man vielleicht doch besser die Hilfe vom Lohnsteuerhilfe-Verein in Anspruch. Es kann sich sogar die Beratung vom Steuerberater lohnen. Er hat von Berufswegen einfach ein Händchen für den Fiskus. Und absetzen kann man seine Rechnung ja auch. Siehe oben bei Sonderausgaben.
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