Sperrfristen bei Arbeitslosengeld

Wenn man arbeitslos wird, gilt es Fristen einzuhalten und Regeln zu beachten, damit die Auszahlung von Arbeitslosengeld nicht durch Sperrfristen verringert wird. Auch bei befristeten Arbeitsverträgen muss man sich frühzeitig bei der Agentur für Arbeit melden.

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Wenn man zum ersten Mal arbeitslos wird und daher zur Agentur für Arbeit muss, wird man feststellen, dass es strenge Regeln und feste Meldezeiten und Fristen gibt, die man korrekt einhalten muss, um keine Abstriche bei seinem Anspruch auf Arbeitslosengeld zu riskieren. Eine Menge Formulare sind auszufüllen und es empfiehlt sich das „Merkblatt für Arbeitslose“, welches man in der Agentur für Arbeit erhält, gut durchzulesen.

Vorschrift befristeter Arbeitsvertrag

Vorschrift ist zum Beispiel, dass wenn man als Arbeitnehmer mit einem Arbeitgeber einen befristeten Arbeitsvertrag eingeht, sich tatsächlich bei der Agentur für Arbeit als Arbeitssuchender melden muss. Wenn der befristete Arbeitsvertrag über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel von einem Jahr, geschlossen wurde, so muss sich der Arbeitnehmer spätestens drei Monate vor Ablauf des Vertrages bei seinem Sachbearbeiter als arbeitssuchend melden und in dieser Zeit auch schon selbst aktiv um neue Arbeit bemühen. Wenn dies nicht geschieht, so kann eine Woche Arbeitslosengeld gestrichen werden.

Persönlich arbeitslos melden

Wenn nun die Arbeitslosigkeit eintritt, so muss man sich persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden und dort vorstellig werden. Auch hier gilt es den korrekten Ablauf einzuhalten, damit es nicht zu Sperrfristen, die bis zu 3 Monaten dauern können, kommt. Hier sollte man sich auf jeden Fall sehr gut in einem persönlichen Gespräch mit dem Sachbearbeiter informieren und sich gemäß den Vorschriften verhalten. Gründe für Sperrfristen sind zum Beispiel, wenn man eine angebotene Arbeit ablehnt, eine Trainingsmaßnahme ablehnt, eine Trainingsmaßnahme einfach abbricht, sich selbst nicht um Arbeit bemüht oder Meldefristen versäumt.

Personalausweis usw. mitbringen

Wenn man arbeitslos wird, so kann man sich frühestens 3 Monate vor Eintritt der Arbeitslosigkeit, muss sich aber spätestens bei Eintritt bei der Agentur für Arbeit persönlich melden. Um einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen, benötigt man den Personalausweis, die Lohnsteuerkarte, einen Beitragsnachweis, die Kündigung des Arbeitsvertrages und einen Verdienstnachweis.Auch Urlaub muss während der Arbeitslosigkeit durch die Agentur der Arbeit genehmigt werden, denn schließlich muss jeder Arbeitssuchende auch für die Vermittlung zur Verfügung stehen.

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