Solarstrom: Kürzung der Förderung bedroht Arbeitsplätze

Die Förderung von Stromerzeugung durch Solarkraft soll gekürzt werden. Jetzt wehren sich die Solarfirmen. Sie sehen Arbeitsplätze bedroht.

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Wie schon berichtet, wollen unsere Politiker die Förderung der Stromerzeugung durch Solarstrom kürzen. Darunter leiden nun nicht nur die Photovoltaik-Anlagen-Inhaber, nein!, auch die Solarindustrie bekommt es mit der Angst. Tausende, ja zehntausende von Arbeitsplätzen seien bedroht.

Kürzung ist durch

Jüngst war es noch ein Gerücht, jetzt ist es schon eine Tatsache. Bundesumweltminister Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) haben die Kürzungen bei der Solarförderung bekannt gegeben. Keine schöne Sache für die Privatleute, die ihr Dach mit einer Photovoltaik-Anlage verzaubert haben und mit dem erzeugten Strom zum einen was für die Umwelt durch die Förderung der erneuerbaren Energiequellen zum anderen aber natürlich auch was für die eigene Geldbörse durch die Förderung des persönlichen Umweltbewusstseins durch den Staat geleistet haben. Schwierig wird es wohl aber auch für die Solarindustrie selbst. Denn durch die Kürzungen sei die ganze Branche inklusive zehntausender Arbeitsplätze massiv bedroht.

Zwei Seiten der Medaille

Die Kürzungen der Solarstromförderung scheint für die Politik hingegen durchaus Sinn zu machen. Generell wird in Deutschland Ökostrom subventioniert – finanziell unterstützt. Durch die bisherige hohe Förderung des Solarstroms – Photovoltaik-Anlagen-Betreiber, auch private erhalten Geld für die Einspeisung von Solarstrom in das deutsche Stromnetz –, wurde dieser zwischenzeitlich zu einem regelrechten Preistreiber, der zwar an die fünfzig Prozent der Gesamtsubventionen benötigte, aber nur einen mit ca. drei Prozent vergleichbar geringen Beitrag zur deutschen Stromproduktion erarbeitet. So wird der Strom aus der Steckdose – grün oder nicht – wieder teurer. Wieder einmal gibt es für und wider, je nachdem auf welcher Seite der Photovoltaik-Anlage steht.

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