SEPA einfache Zahlungen in Europa

Seit 2008 gibt es SEPA, die Single Euro Payments Area. Durch diesen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum werden Zahlungen in Europa einfacher.

Bisher war es gar nicht so einfach, Zahlungen ins Ausland zu tätigen. Dabei kommt es in Zeiten von Globalisierung und Internet gar nicht mehr so selten vor, dass Überweisungen ins Ausland getätigt werden müssen. Aber auch Lastschriften oder Zahlungen mit Karte gehören heute zur internationalen Zahlungsrealität. Deshalb gibt es seit 2008 SEPA, die Single Euro Payments Area. Das System hat den Euro-Zahlungsverkehrsraum vereinheitlicht. SEPA schließt neben den EU-Mitgliedsstaaten auch die Länder Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz ein.

Jetzt geht’s schneller Mit der SEPA-Überweisung kann man sowohl inländische als auch innereuropäische Zahlungen tätigen. Im Gegensatz zu der bisher möglichen „Standardüberweisung für Europa (IDI, International Payment Instruction), bei der eine Betragsbegrenzung von maximal 50.000 Euro galt, ist die SEPA-Überweisung betragsgrenzenfrei. Außerdem wird durch das SEPA-System die Schnelligkeit von Zahlungseingängen verbessert. Dauerte früher eine Auslandszahlung eine gefühlte Ewigkeit, so ist der Betrag jetzt in der Regel schon nach spätestens drei Geschäftstagen verfügbar.

Ausgefüllt wird wie gehabt Die SEPA-Überweisung unterscheidet sich von den bisher bekannten Formularen kaum. Man benötigt lediglich die SEPA-Pendants zu den „normalen“ Kontonummern und Bankleitzahlen. Die so genannte IBAN (internationale Kontonummer) und die BIC (internationale Bankleitzahl) kann man bei der eigenen Bank bzw. beim Zahlungsempfänger erfragen. Ausgefüllt wird das SEPA-Überweisungsformular dann von oben nach unten:

* Empfängername
* IBAN des Empfängers
* BIC des Empfängers
* Betrag
* Verwendungszweck
* Kontoinhaber bzw. Absender
* IBAN des Kontoinhabers bzw. des Absenders