Senioren fliehen in den Süden! EU-weit richtig krankenversichert

Endlich in Rente! Viele Senioren fliehen dann in den meist sonnigen Süden. Was aber, wenn man dort krank wird? Ist man dann krankenversichert?

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Jahrelang hat man geackert und sich krumm gemacht. Jetzt ist es endlich soweit. Der letzte Arbeitstag steht bevor. Die alten Kollegen treffen sich zu einem Gläschen zum Abschied, man plaudert aus dem Nähkästchen und gibt die eine oder andere Anekdote aus dem Arbeitsalltag der letzten langen Jahre zum Besten. Die Gedanken aber sind schon weit weg. Weit weg im fernen und sonnigen Süden. Denn hier will man den Ruhestand genießen.

Krankheit macht vor dem Ausland nicht halt

Immer mehr Menschen, die in Rente gehen, fliehen in den sonnigen Süden. Die Lebenshaltungskosten sind günstiger, die Menschen freundlicher und das Wetter besser. Wichtig für die Senioren-Flüchtlinge ist aber der Gedanke an die richtige Absicherung. Denn auch wenn man mit Mitte 60 gesundheitlich noch gut da steht, vor Krankheit und einer möglichen drohenden Pflegebedürftigkeit ist wirklich niemand gefeit.

Voraussetzung: Nur eine Rente

Wer in den Europäischen Wirtschaftsraum zieht, kann sich in den meisten Fällen auf die Regelungen zur sozialen Absicherung, das sogenannte Gemeinschaftsrecht berufen. Das gilt auch für die Schweiz. Andere Länder, mit denen ein Abkommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen hat, sind Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, die Türkei und Tunesien. In diesen Ländern bleibt die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung bestehen. Allerdings darf der Senior nur die Rente der deutschen Rentenversicherung beziehen und am neuen Wohnort keine Leistungsanspruch geltend machen können. Wer sich hier genauer informieren will oder aber in einer speziellen Situation ist, kann sich im Internet auf der Seite http://www.dvka.de/oeffentlicheSeiten/Publikationen/MerkblattRentner.htm schlau machen.

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