Selbstständige – Krankengeld ab 43. Tag

Mit der Gesundheitsreform wurde das Krankengeld für Selbständige gestrichen aber die Regierung hat nun dies nun korrigiert und so haben Selbstständige ab August 2009 wieder Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag, wenn sie sich bei ihren Krankenkasse melden.

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Mit dem Beginn der Gesundheitsreform im Januar 2009 ist auch das Krankengeld für Selbstständige gestrichen worden und es war für Selbstständige nur noch möglich über einen Wahltarif diesen sehr wichtigen Schutz zu erhalten. Für ältere Versicherte waren aber diese Tarife oft viel zu teuer und nicht bezahlbar und so kam es zu einem Umdenken in der Regierung.

Neuregelung

Am 10.7.2009 wurde vom Bundesrat eine Neuregelung zum Krankengeld für Selbstständige gebilligt, die nun wieder eine Alternative zu den teuren Wahltarifen haben. Wer solch einen Wahltarif abgeschlossen hat musste sich umgehend mit seiner Krankenkasse in Verbindung setzen, da die Wahltarife zum 31. Juli 2009 dann ihre Geltung verloren hätten. Mit dem Beitragssatz von 14,9 (inzwischen 15,5 Prozent) Prozent haben Selbstständige ab dem 1. August 2009 wieder Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag. Zusätzlich gibt es noch die Option 14,3 Prozent (inzwischen 14,9 Prozent) zu bezahlen und sich über einen Wahltarif das Krankengeld abzusichern oder aber man schließt eine private Krankentagegeldversicherung ab. Nachteil ist dabei dass man sich für 3 Jahre an diesen Tarif binden muss auch wenn Zusatzbeiträge verlangt werden.

Kein Anspruch auf Krankengeld

Wer als Selbstständiger nicht tätig wird muss damit rechnen seinen Versicherungsschutz zu verlieren. Es gibt zwar eine gesetzlich festgelegte Übergangsfrist bis zum 30. September aber man muss als Selbstständiger auf alle Fälle tätig werden. Wer nichts macht, also sich nicht bei seiner Krankenkasse meldet und erklärt dass er den Normaltarif in Anspruch nehmen will und auch keinen Wahltarif wählt, der verliert seinen Anspruch auf Krankengeld in der gesetzlichen Krankenversicherung und bezahlt nur den ermäßigten Beitragssatz von 14,3 Prozent (aktuell 14,9 Prozent)

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