Selbstständige – Erhalt gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer weiter in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt denkt oft dass er die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung dadurch erhalten kann aber dies ist für Selbstständige nur selten möglich.

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Viele Selbstständige sind noch in der gesetzlichen Rentenversicherung und bezahlen regelmäßig mehr oder weniger Beitrag in die Rentenversicherung, teilweise um die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherugn zu erhalten. Aus welchen gründen dies auch immer gemacht wird ist dabei egal, denn wenn derjenige durch die gesetzliche Rentenversicherung ein besseres Gefühl hat, soll er weiter einbezahlen. Allerdings hat er durch sein weiteres einzahlen in die gesetzliche Rentenversicherung kaum mehr Vorteile außer dass er jedes Jahr ein paar Euro mehr Rente bekommt, sofern er den Zeitpunkt seiner Rente noch erlebt.

Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente

Einige Selbstständige haben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung weiterversichert, weil sie ihren Berufsunfähigkeits- bzw. Erwerbsunfähigkeitsrente nicht verlieren wollen, dieser Schutz ist aber in den meisten Fällen nicht mehr gegeben. Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente oder eben einer Erwerbsunfähigkeitsrente haben Selbstständige nur dann, wenn man bis zum 31.12.1983 bereits 60 Monate Beiträge bezahlt hat und seit dem 1. Januar 1984 lückenlos Pflicht oder freiwillige Beiträge bezahlt hat.

Aufklärung ob oder ob nicht

Wem die Erwerbsunfähigkeitsrente wichtig, der sollte sich vom zuständigen Rentenversicherungsträger aufklären lassen ob oder ob er nicht versichert ist. Allerdings gibt es für alle nach 1961 geborenen nur noch die Erwerbsunfähigkeitsrente, wobei man aber auf anderen Berufe verwiesen werden kann. So kann ein Architekt durchaus als Nachtportier eingesetzt werden um mal ein krasses Beispiel zu nehmen.


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