Selbständige in die gesetzliche Rentenversicherung

Selbständige und Beamte sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlen um das Rentenniveau auf Jahre hinaus halten zu können.

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Selbständige sind in der Regel selbst für Ihre Altersvorsorge verantwortlich und jeder Selbständige muss sich deshalb auch mit dem Thema Rente befassen. Aktuell wird gerade über die Studie der Bertelsmann Stiftung diskutiert, die einen erheblichen Druck auf die Rentenversicherung in naher Zukunft sieht. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen bald in Rente und belasten das Rentensystem erheblich. Um das Rentenniveau annähernd zu halten, fordern Experten einen Umbau der gesetzlichen Rentenversicherung. Zu den Vorschlägen gehören neben dem längeren Arbeiten bis zum 69. Lebensjahr auch die Einbeziehung der Selbständigen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung. Unabhängig ob das bald umgesetzt wird, braucht der Selbständige eine private Altersvorsorge, die im Alter ausreicht seinen Lebensstandard zu halten.
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Demografischer Wandel

Die Gründe für die Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung liegen im demografischen Wandel unserer Gesellschaft. Die Arbeitnehmer werden weniger, wobei gleichzeitig die Anzahl der Rentenempfänger steigt. Heute beträgt der Anteil der über 65 Jährigen rund 30 Prozent, diese Zahl verdoppelt sich bis zum Jahr 2060. Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt ebenso an, das bedeutet dass Rentner viel länger eine Rente beziehen als früher.
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Umbau der Rentenversicherung

Durch die oben genannten Probleme ist es verständlich dass Politiker und auch Experten einen Umbau der gesetzlichen Rentenversicherung fordern, doch über das wie, gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Gefordert wird unter anderem dass Beamte und Selbständige mit in die Rentenversicherung einzahlen sollen. Durch die „Bürgerversicherung“ sollen Beamte und Selbständige verhindern dass die Rentenversicherungsbeiträge zu stark ansteigen und auch das Rentenniveau soll nicht zu stark abfallen. Der Autor der Studien Martin Werding, weist darauf hin, dass die Einbeziehung von Selbstständigen und Beamten über eine Bürgerversicherung, das Problem des demografischen Wandels nicht beheben kann, sondern eigentlich nur in die Zukunft verschiebt. Alternativ dazu wird schon wieder über Erhöhung des Renteneintrittsalters nachgedacht. Nachdem die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre noch nicht mal richtig verdaut wurde, spricht man schon von der Erhöhung auf 69 Jahre.

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Rentenhöhe für 2020 und das Jahr 2060

Man will damit im Jahr 2060 erreichen dass ein Rentenniveau von 50,8 Prozent erreicht wird mit einem Beitragssatz von 24,7 Prozent. Schon früher für das Jahr 2020 würde das Rentenniveau, bei 48,5 Prozent liegen, bei einem Beitragssatz von 18,9 Prozent. Die obigen Zahlen wären nur bei einer Bürgerversicherung erreichbar, die Zahlen ohne die Bürgerversicherung sehen sehr viel mieser aus, denn bleibt alles wie es heute ist würde der Beitragssatz auf 27,2 Prozent steigen und das Rentenniveau auf 41,2 Prozent absinken.
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Private Vorsorge

Selbständig sein bedeutet auch selbst für seine Rente zu sorgen. Über das wie kann man geteilter Meinung sein, über die Notwendigkeit gibt es allerdings keinen Zweifel. Es ist egal ob Sie im Jahr 2012 oder erst jetzt im Jahr 2013 anfangen, doch je länger Sie warten mit Ihrere Vorsorge zur Altersversorgung, desto mehr Euro müssen Sie aufwenden für die monatlichen Beiträge.


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