Schwarze Schafe auf dem Altkleidermarkt

Wohin mit den alten Kleidern? Spenden ist immer eine gute Idee. Leider kommen aber die Klamotten nicht immer dort an, wo sie gebraucht werden. Auch auf dem Altkleidermarkt gibt es schwarze Schafe.

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Jetzt im Frühjahr heißt es den Kleiderschrank entrümpeln. Ganz nach dem Motto: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Aber wohin mit den alten Sachen, die eigentlich zu schade für die Mülltonne sind? Die Idee: Es gibt doch so viele Menschen, die sich nichts Neues leisten können. Also auf zum Spenden. Den Bedürftigen helfen. So weiß man, dass die einstmaligen Lieblingsstücke noch einen guten Zweck erfüllen. Jetzt heißt es: Augen auf, denn auch hier gibt es Menschen, denen das Herz nicht am rechten Fleck sitzt und die in die eigene Tasche wirtschaften. Schon seit langem ist der Altkleidermarkt zu einem Millionengeschäft geworden.

So erkennen Sie Gauner

Das trifft sich gut, im Briefkasten findet man einen Zettel auf dem eine Altkleidersammlung angekündigt wird. Er sieht seriös aus. Das Logo des Sammlers wirkt wohltätig. Das ist der Trick der Geldmacher. Sie appellieren an das Mitleid und das gute Herz der Bürger. Meist ist auf den Flyern keine Adresse angegeben. Telefonnummern führen oft in eine Sackgasse. Wer sicher gehen will, sollte sich über die Organisation informieren und genau nachfragen, wohin die gespendeten Kleider gehen. Das gilt auch für Altkleider-Container, denn auch die halten oft nicht, was sie den Spendenwilligen versprechen.


Sicher spenden

Eine sichere Adresse sind immer die Kleiderkammern der örtlichen Kirchen. Die dort abgegebenen Kleider kommen sicher Bedürftigen zu Gute. Und das auch noch in der eigenen Gemeinde. Allerdings kann es auch hier passieren, dass die Spende weiterverkauft wird. Die Einnahmen werden dann aber wenigstens für karitative Zwecke eingesetzt. Eine andere Möglichkeit ist das Abgeben von Kleidungsstücken z. B. beim DRK (Deutsches Rotes Kreuz) oder anderen nachweislich gemeinnützigen und bekannten Organisationen. Hier können sozial Schwache und Menschen in akuten Notlagen umsonst oder aber gegen einen geringen Obolus ihren Kleiderschrank neu auffüllen.

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