Schönheitsoperationen und wann die Krankenkassen zahlen

Immer mehr Menschen unterziehen sich einer Schönheitsoperation. In einigen Fällen übernehmen die Krankenversicherer die Kosten. Dabei gibt es aber einiges zu beachten damit die Krankenkassen bezahlen.

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Die Schönheit hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Wer jung, makellos und attraktiv ist, wird ein erfülltes Leben führen. Das ist es, was uns die Hochglanzzeitschriften vermitteln. Eine krumme Nase, Rettungsringe um die Hüfte, Aknenarben, zu viel oder zu wenig Oberweite – damit scheint man nicht weit zu kommen, nur der Chirurg kann hier noch berufliches und persönliches Glück schaffen, denken zumindest viele. Allerdings sind die regulierenden operativen Eingriffe kostspielig.

Ein Eingriff für’s Glück

Wäre es nicht angemessen, die Krankenversicherer würden die Kosten für Schönheitsoperationen übernehmen. Schließlich könnte so ein Eingriff doch auch für die seelische Gesundheit, die Karriere und das soziale Leben von Vorteil sein? In der Tat bezahlen private und auch gesetzliche Versicherer die Arzt-Rechnungen, allerdings nur in ganz speziellen Fällen. Dann nämlich, wenn eine solche Operation tatsächlich medizinisch notwendig wird. Das kann z. B. der Fall sein, wenn der körperliche Makel zu massiven Depressionen führt oder die „Entstellung“ als Folge eines Unfalls zustande gekommen ist.

Der Arzt muss lückenlos bescheinigen

Für die Betroffenen gibt es bei der Antragstellung einiges zu beachten. Es reicht selbstverständlich nicht, einfach bei der Kasse anzufragen, ob sie wohl eine Brustvergrößerung übernimmt, weil man mit dem kleineren Vorbau nicht so glücklich ist. Nein, um eine Kostenübernahme zu erreichen, braucht man einen behandelnden Mediziner, der einen Nachweis über die medizinische Notwendigkeit erbringt. Eine lückenlose Dokumentation ist hierfür unabdinglich. Auch die Erklärung, dass günstigere Alternativen nicht den erforderlichen gesundheitlichen Erfolg erbringen würden oder bereits erfolglos durchgeführt wurden, muss fundiert und nachvollziehbar beigelegt werden.

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