Schmerzensgeld

Definition:  Schmerzensgeld: Schadenersatz und Strafe gleichermaßen.

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„Nach dem Unfall, musst du auf jeden Fall Schmerzensgeld verlangen!“ Diesen Satz hat jeder, der einen wie auch immer gearteten Unfall durch einen anderen erlitten hat, schon mal gehört. Was aber ist Schmerzensgeld eigentlich?

Entschädigung und Strafe Zum einen geht es bei der Erteilung von Schmerzensgeld natürlich erst einmal darum, einen schadengenommenen Menschen für alle Unannehmlichkeiten und seelische sowie körperliche Verletzungen zu entschädigen. Je nach Beeinträchtigung variiert die Höhe des Schmerzensgeldes oft deutlich. Wenige hundert Euro für ein Schleudertrauma sind genauso möglich wie bis zu 500.000 Euro für eine Querschnittslähmung. Zum anderen gilt das Schmerzensgeld aber auch als Strafe für den Verursacher.

Sache des Versicherers Der Anspruch auf Schmerzensgeld verjährt meist nach drei Jahren. Ausnahme: Ist der Schädiger unbekannt, ist eine Verjährungspflicht von 30 Jahren möglich. Was viele nicht wissen ist, dass Schmerzensgeld sogar vererbbar ist. In der Regel springt die Haftpflichtversicherung des Verursachers für die Zahlung des Schmerzensgeldes ein. In Zweifelsfällen kann man sich zur Durchsetzung von Ansprüchen an einen Anwalt wenden.


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