Schlüsselverlust kann teuer werden

Der Verlust der Haustür- oder Wohnungsschlüssel kann Mieter teuer zu stehen kommen. Gerade dann, wenn eine komplette Schließanlage ersetzt werden muss. Denn für den Ersatz steht der Mieter und nicht der Vermieter grade.

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Da steht man vor der eigenen Wohnung, kramt in den Taschen, beginnt allmählich hektisch zu suchen, um anschließend der Gewissheit nicht mehr ausweichen zu können: Irgendwo auf dem dem Weg nach Hause ging der Schlüssel verloren. Von vornherein ist auch klar, dass die Kosten für den Ersatz des verlorenen Schlüssels vom Mieter getragen werden. Beim Tausch der kompletten Schließanlage eines Mehrfamilienhauses blutet dann das Portemonnaie heftig. Allerdings kann der Schlüsselverlust bei einer entsprechend abgeschlossenen Hausratversicherung geregelt werden.

Herstellung von Ersatzschlüsseln bilden die Ausnahme Die Herstellung von Ersatzschlüsseln kommt allerdings nur in Ausnahmefällen zum Zuge. In solchen Fällen muss allerdings abgesichert sein, dass durch den Schlüsselverlust die Sicherheitsbelange der anderen Mieter nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Beispielsweise dann, wenn der Schlüssel nachweislich ins Meer gefallen ist. Nach menschlichem Ermessen kann der auf den Grund gesunkene Schlüssel selbst nach seinem Wiederauftauchen nicht mehr einer bestimmten Wohneinheit zugeordnet werden.

Defekte Schlüssel trägt der Vermieter Defekte Schlüssel müssen im Gegensatz zum Schlüsselverlust vom Vermieter getragen werden – beispielsweise wenn der Briefkastenschlüssel beim Öffnen abbricht. Sollte der Vermieter in solch einem Fall die Kosten auf den Mieter abwälzen wollen, steht der Vermieter dann allerdings auch in der Pflicht. Lehnt der Mieter ab, für abgebrochene Schlüssel zu bezahlen, muss der Vermieter dem Mieter die Schuld nachweisen.


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