Scheidung – private Krankenversicherung Kinder

Kinder dürfen nach einer Scheidung unter bestimmten Voraussetzungen weiter in der privaten Krankenversicherung versichert bleiben, nach einem Urteil des OLG Koblenz Az. 11 UF 620/09.

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Ein interessantes Urteil gab es durch das Oberlandesgericht Koblenz für Kinder die nach einer Scheidung weiter in der privaten Krankenversicherung versichert bleiben können. Die Beiträge für die private Krankenversicherung des Kindes muss der Unterhaltspflichtige unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen.

Mann wollte Sohn beitragsfrei in der GKV seiner Ex Frau versichern

Das OLG Koblenz musste über die Klage einer Frau entscheiden, die nach einer Scheidung gegen ihren Ex Mann geklagt hat, weil dieser sich geweigert hat die Kosten der privaten Krankenversicherung des gemeinsamen Sohnes zu übernehmen. Der Vater des Kindes war der Meinung dass sein Sohn bei seiner ehemaligen Frau beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert werden könnte.


PKV des Sohnes gehört zum angemessenen Unterhalt

Das Urteil der Richter des OLG Koblenz Az. 11 UF 620/09 ist gegen den Ex Mann der Frau ausgefallen. Die Richter haben die private Krankenversicherung zum angemessen Unterhalt zugerechnet, zumindest dann wenn das Kind seit der Geburt bis zur Scheidung in der privaten Krankenversicherung versichert war. In diesem Fall muss der unterhaltspflichtige Vater die Beitragszahlung in Höhe von 180 Euro im Monat übernehmen. Ein Beitrag von 180 Euro im Monat bei einer privaten Krankenversicherung für Kinder ist sicherlich nicht wenig und bei einem Vergleich müsste man dies wesentlich günstiger bekommen.


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