Versicherung Schaden – Grad des Verschuldens

Nach dem neuen Versicherungsvertragsgesetz VVG muss nun auch die Versicherung einen Schaden bezahlen, den sie vorher noch nicht bezahlt haben allerdings geht es nach dem Grad des Verschuldens.

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Durch das neue Versicherungsvertragsgesetz sind die Rechte der Versicherungsnehmer im Schadensfall verbessert worden, doch ist es wirklich eine Verbesserung?, wenn ein Schaden durch die Versicherung ersetzt werden muss nach dem Grad des Verschuldens? Bisher haben sich Versicherungen bei grober Fahrlässigkeit aus der Verantwortung ziehen können und der Versicherungsnehmer hat im Schadensfall keine Entschädigung bekommen obwohl er versichert war. Auf grobe Fahrlässigkeit sich berufen konnte die Versicherung sich beispielsweise beim überfahren einer roten Ampel und so dem Versicherungsnehmer trotz Vollkasko seinen Schaden nicht zu ersetzen.


Grobe Fahrlässigkeit – Teil des Schadens bezahlen

Mit dem neuen Versicherungsvertragsgesetz müssen nun die Versicherer auch bei grober Fahrlässigkeit einen Teil des Schadens ersetzen, wie hoch wie viel und ob überhaupt kaum einer weiß es. Der Bericht in der Welt über die Entschädigung nach dem neuen VVG ist interessant zu lesen aber schlussendlich werden sich wohl vermehrt die Gerichte darum bemühen oder aber der Versicherungsombudsmann. Die Versicherer werden versuchen das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG) für sich auszunutzen, deshalb sollten Angebote der Assekuranz bei einer Entschädigung immer überprüft werden.

Grad des Verschuldens ist schwierig einzuschätzen

Das Problem daran ist, der Grad der Schuld zu bestimmen, denn fahre ich über eine rote Ampel weil ich telefoniere und unaufmerksam bin habe ich eventuell mehr Schuld als wenn ich von der Sonne geblendet die rote Ampel überfahre. Diese Entschädigung auch bei grober Fahrlässigkeit gilt im übrigen nicht nur bei der KFZ Versicherung sondern auch bei anderen Versicherungen, wie beispielsweise der Hausratversicherung und Haftpflichtversicherung. Da man davon ausgehen kann, dass man zukünftig in solchen Fällen wohl die Gerichte bemühen muss, ist eine Rechtsschutzversicherung nicht verkehrt.

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